Freiburg-Profi sollte Backup werden

Im Jahr 2018: BVB buhlte um Petersen

Petersen wäre heute Teamkollege von Emre Can. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Petersen wäre heute Teamkollege von Emre Can. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg hat gegen keinen anderen Bundesligisten eine so schlechte Bilanz wie gegen Borussia Dortmund. Insgesamt holten die Breisgauer in 43 Aufeinandertreffen nur vier Siege. In Dortmund, wo die Teams am Samstag spielen, holte der Sportclub sogar nur einen. Nils Petersen heißt der Hoffnungsträger für den ersten Dreier seit 2001.

Der Stürmer zeigt sich zum Beginn der neuen Saison in guter Frühform, erzielte in drei Pflichtspielen zwei Tore und gab zwei Vorlagen. Der 31-Jährige zeichnete auch beim letzten Erfolgserlebnis von Freiburg in Dortmund verantwortlich, erzielte Ende Januar 2018 einen Doppelpack im Westfalenstadion. Die Partie endete 2:2, es war der erste Punktgewinn seit dem Sieg aus dem Oktober 2001. Beim BVB hinterließ Petersen damit wohl bleibenden Eindruck. Wie der kicker berichtet, flatterte dem Angreifer wenige Monate später ein Angebot der Schwarzgelben ins Haus.

Wäre Alcacer-Ersatz gewesen

Der BVB habe ihm einen lukrativen Vertrag als Backup im Sturm angeboten, so das Fachmagazin. Petersen hätte damit in der Rangordnung hinter Paco Alcacer gestanden, der sich zwar sehr torgefährlich, aber auch durchaus verletzungsanfällig präsentierte. Sein Ersatzmann hätte auf nennenswerte Spielanteile kommen können, Petersen winkte jedoch ab. Er hatte in Freiburg sein Glück gefunden, ist heute Rekordtorschütze der Schwarzwälder und genießt sehr hohes Standing. "Ich habe einen Verein gefunden, der voll auf mich setzt, einen Trainer, der auf mich setzt", zitiert ihn das Fachmagazin. Das wollte er nicht für eine Liaison mit dem BVB aufs Spiel setzen.

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Lars Pollmann  
01.10.2020