Bayern-Neuzugang

Im Jahr 2013: Schalke wollte Sabitzer unbedingt holen

Sabitzer hätte ein Schalker werden können. Foto: Imago
Sabitzer hätte ein Schalker werden können. Foto: Imago

Marcel Sabitzer hat sich mit seinem Wechsel zum FC Bayern einen erklärten Kindheitstraum erfüllt. Sieben Jahre, nachdem er bei RB Leipzig unterschrieb, hat der Mittelfeldmann den Weg zu seinem Lieblingsklub gefunden. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können, wie der Vater des Österreichers erklärt.

Im Jahr 2013 buhlte demnach der FC Schalke 04 heftig um die Dienste des damaligen Talents von Admira Wacker Mödling. "Wir haben uns in Wien mit Horst Heldt und dem damaligen Sportdirektor Gerhard Zuber zusammengesetzt. Ich habe Marcel geraten, sich bei einem Top-Klub in Österreich durchzusetzen, bevor er ins Ausland geht", erklärt Herfried Sabitzer gegenüber der Münchner Boulevardzeitung tz. Der Filius gehorchte und schloss sich anstelle der Königsblauen Rapid Wien an. 18 Monate später schlug Leipzig zu, für die Knappen war Sabitzer damit nicht mehr zu fassen.

"Wir hatten einen klaren Karriereplan"

"Als wir den Schalkern damals unsere Entscheidung mitgeteilt haben, haben die gedacht: 'Das gibt's nicht!' Doch wir hatten einen klaren Karriereplan", erinnert Vater Sabitzer, der selbst in Österreich Profi war und es auch ins Nationalteam geschafft hatte. Wie die Dinge verlaufen wären, hätte sich Marcel Sabitzer 2013 als Jungspund dem FC Schalke 04 angeschlossen, ist natürlich reine Spekulation. Immerhin aber waren die Königsblauen seinerzeit noch ein regelmäßiger Teilnehmer am Europapokal. Und so für Familie Sabitzer vielleicht ein zu ambitioniertes Ziel.

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Lars Pollmann  
05.09.2021