SGE vs. Leipzig

Ilsanker: "Mit Fans im Rücken hätten wir das Spiel gewonnen"

Die Frankfurter Stefan Ilsanker (l.) und Evan N'Dicka (r.) im Zweikampf mit Leipzigs Haidara. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt verdiente sich den Punkt gegen RB Leipzig beim 1:1 redlich. Für Stefan Ilsanker war es ein Treffen mit dem Ex-Klub, das ihn sehr zufriedenstellte.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Mit einer konzentrieren Defensivleistung ringte Eintracht Frankfurt RB Leipzig ein Unentschieden ab im Topspiel der Bundesliga am Samstagabend. "Wir haben gegen eine Champions League-Mannschaft sehr, sehr wenig zugelassen und im Umschaltspiel immer wieder mal für Gefahr gesorgt. Wir hätten durchaus die Chance gehabt, das Spiel heute zu gewinnen", erklärte Frankfurts Abräumer Stefan Ilsanker nach der Partie.

"Gegen bessere Gegner spielen wir den besseren Fußball"

Für den Österreicher war es eine besondere Begegnung, spielte er doch vor einem Jahr noch selbst für die Sachsen: "Eine schöne Erfahrung, die Jungs mal wieder zu sehen und sie an den Rand einer Niederlage zu bringen." Dass sich die Elf von Trainer Adi Hütter gegen den Topklub aus Leipzig so achtvoll aus der Affäre ziehen konnte, lag laut Ilsanker auf der Hand: "Gegen bessere Gegner spielen wir oft den besseren Fußball. Wir waren extrem aktiv gegen den Ball, haben uns in jeden Zweikampf geworfen. Wir wussten, dass wir nicht viele Chancen bekommen."

"Mit Fans im Rücken hätten wir gewonnen"

Der Nationalspieler war gegen den Ex-Klub für die Frankfurter ein wichtiger Faktor, räumte vor der Abwehr vieles ab und brachte seine Mentalität ein. "Wenn man gegen so eine starke Mannschaft sich nicht reinhaut und keinen vor der Abwehr hat, der alles wegräumt sieht es nicht so rosig aus", weiß auch Ilsanker selbst, dass er gegen spielstarke Gegner durchaus eine Waffe sein kann. Ein Sieg wäre unter anderen Umständen durchaus möglich gewesen: "Wir haben es ihnen sehr schwer gemacht und mit den Fans im Rücken hätten wir auch gewonnen."

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Benjamin Heinrich  
21.11.2020