Trainerfrage auf Schalke

Ibisevic: "Spielt keine Rolle wer Trainer ist, wir Spieler haben andere Sorgen"

Die Krise bei Schalke 04: Salif Sane (l.) verdeckt das Gesicht, Vedad Ibisevic guckt bedröppelt.
Die Krise bei Schalke 04: Salif Sane (l.) verdeckt das Gesicht, Vedad Ibisevic guckt bedröppelt. (Foto: imago)

Vedad Ibisevic ist erst seit ein paar Wochen beim FC Schalke 04, hat also an der desaströsen Vorgeschichte der aktuellen Krise keinen Anteil. Dennoch ist er nun Teil der Königsblauen und stellte sich den Fragen der Medien nach der 1:3-Niederlage gegen Werder Bremen.

Wir haben uns viel mehr vorgenommen", verriet Ibisevic bei Sky. Der Bosnier, der erst mit Beginn der zweiten Halbzeit gebracht wurde, musste die ersten beiden Gegentreffer des FC Schalke 04 noch von der Bank aus mitansehen. "In so einen Spiel sind Zweikämpfe entscheidend. Besonders bei Standards ist es wichtig, an Leuten zu bleiben. Das haben wir nicht gemacht und Werder hat uns bestraft."

Trainerfrage? "Wir Spieler haben andere Sorgen!"

Auch zur aktuellen Krisensituation ließ sich Ibisevic nicht lumpen, sich zu äußern: "Wir müssen uns selber aus der Situation rausziehen, das schaffen wir nur als Team zusammen. Aber es wird nicht einfach." Zur Trainerfrage um Chefcoach David Wagner sagte Ibisevic weiter: "Wir beschäftigen uns nicht mit der Frage. Wir Spieler haben andere Sorgen. Wir müssen es auf dem Platz besser machen, da spielt keine Rolle, wer der Trainer ist."

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Tom Jacob  
26.09.2020