SGE-Verteidiger

Hütter zählt Toure an: Schwankungen sind "unerklärlich"

Almamy Toure (m.) stellte sich im Zweikampf mit VfB-Stürmer Gonzalez äußerst ungeschickt an. Foto: Imago

Nach vielversprechenden Ansätzen bei den Siegen in Berlin (3:1) und gegen die TSG Hoffenheim (2:1) verfiel Almamy Toure, Rechtsverteidiger von Eintracht Frankfurt, zuletzt wieder in alte, unkonzentrierte Muster.

Almamy Toure erklärte zuletzt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung selbst, dass seine größten Schwächen wohl fehlende Konstanz und Konzentration sind. Sowohl im Heimspiel der Eintracht gegen Werder Bremen (1:1) als auch am vergangenen Wochenende beim VfB Stuttgart (2:2) offenbarte der 24-Jährige defensive Schwächen, verursachte gegen die Stuttgarter stümperhaft einen Elfmeter. Trainer Adi Hütter ist deshalb schon fast etwas ratlos: "Es ist ein bisschen unerklärlich, dass Almamy zwei Spiele gegen sehr gute Mannschaften wie Hertha und Hoffenheim gut absolviert hat und dann zweimal hintereinander ausgewechselt werden muss aufgrund keiner guten Leistungen."

Zwischen Genie und Wahnsinn

Die Situation, die zum Strafstoß führte, monierte der Österreicher ganz konkret: "Beim Elfmeter muss er früher schalten, nachdenken, anders in den Zweikampf gehen. Das ist schade und ärgerlich." Denn an das Potential des Franzosen glaubt Hütter nach wie vor:  "Er ist ein guter Spieler, hat gezeigt, dass er gute Leistungen bringen kann." Die Konkurrenz auf der rechten Seite bei Eintracht Frankfurt ist allerdings groß. Neben den etatmäßigen Rechtsverteidigern Danny da Costa und Timothy Chandler zeigte auch der für Toure eingewechselte Aymen Barkok ansprechende Leistungen. auf der Außenbahn. Frankfurts Trainer fordert deshalb deutlich mehr Konstanz: "Ich wünsche mir, dass die Schwankungen nicht so sehr auspendeln wie bei ihm zwischen sehr gut und einfach nicht gut."

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Benjamin Heinrich  
09.11.2020