SGE-Coach

Hütter über Eintracht-Zukunft: "Frage mich: Wo soll es noch besser sein?"

Adi Hütter ist als Trainer von Eintracht Frankfurt sichtlich glücklich. Foto: Imago

Kürzlich hat Adi Hütter erst seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2023 verlängert. Der Österreicher unterstrich nun nochmals sein Vorhaben, langfristig in Frankfurt bleiben zu wollen.

Fast drei Jahre weilten Adi Hütters längste Trainerstationen bei den Young Boys Bern und dem SCR Altach. Regelmäßige Luftveränderungen gehören für den 50-Jährigen dazu. "Aber mir liegt auch daran, Dinge voranzubringen. Kontinuität macht auch Spaß", sagte er im 11Freunde-Interview mit Blick auf die lang gewählte Vertragslaufzeit bei Eintracht Frankfurt. Beim Ende des Kontraktes 2023 wäre er fünf Jahre am Main. "Ich fühle mich jedenfalls mit den handelnden Personen in Frankfurt sehr wohl und wenn ich rausschaue, frage ich mich schon: 'Wo soll es noch viel besser sein?'", machte Hütter deutlich, dass er aktuell keinerlei Abwanderungsgedanken hegt.

Vom "Abschusskandidaten Nummer eins" zum Trainer des Jahres

Vielmehr will der Coach in Frankfurt seinen Teil dazu beitragen, etwas aufzubauen: "Ich bin jedenfalls nicht hergekommen, um wieder wegzugehen. Ich will beweisen, dass ich mich hier über Jahre durchsetzen kann!" In seiner ersten Saison haben ihn viele schon zu Beginn abgeschrieben gehabt, der 4:1-Heimerfolg gegen Hannover 96 sei damals der Knackpunkt gewesen: "Ich kann von Glück sagen, dass ich die Anfangszeit hier überhaupt überlebt habe. Hätte ich damals noch drei Spiele verloren, wäre ich längst wieder in der Schweiz oder in Österreich und die Leute würden sagen: 'Ach, der Hütter, der war auch mal da.'" Ruhe und Erfahrung haben in dieser Zeit geholfen: "Anfangs war ich für alle Experten der Abschusskandidat Nummer eins. Am Saisonende wurde ich zum Trainer des Jahres gewählt. So schnell geht es manchmal im Fußball."

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Benjamin Heinrich  
22.09.2020