SGE-Youngster

Hütter über Barkok: "Bin froh, dass wir ihn dabehalten haben"

Frankfurts Trainer Adi Hütter (l.) mit Youngster Aymen Barkok. Foto: Imago

Bei Eintracht Frankfurt herrscht nach wie vor große Hoffnung, dass mit Aymen Barkok ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Durchbruch in der Bundesliga schafft. Trainer Adi Hütter hält große Stücke auf den 22-Jährigen.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Zwei Jahre war Aymen Barkok zuletzt von Eintracht Frankfurt an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, kehrte in diesem Sommer in seine Heimatstadt zurück. Der Plan, dass sich der 22-jährige Mittelfeldspieler dort entsprechend entwickelt ging nicht auf. Nur 18 Pflichtspiele standen am Ende für die Profimannschaft zu Buche, auch weil Barkok immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. "Manchmal muss man auch Rückschläge einstecken, es geht nicht immer nur nach oben", sagte Trainer Adi Hütter auf Nachfrage von fussball.news. In Frankfurt feierte Barkok mit 18 Jahren im November 2016 sein Debüt in der Bundesliga, traf beim Auswärtsspiel in Bremen auf Anhieb zum Siegtreffer.

Hütter sieht Entwicklung

In der vergangenen Länderspielpause lief Barkok erstmals für die marokkanische Nationalmannschaft auf, performte ordentlich und tankte Selbstvertrauen. "Ich bin froh, dass wir in dabehalten haben", sagte sein Trainer auch deshalb und ergänzte: "Er macht das vorerst mal sehr, sehr gut. Für mich ist auch immer wichtig, dass die Spieler eine Entwicklung machen. Ich kann den Weg zwar mitbegleiten, aber am Ende ist der Spieler auch selbst entscheidend." Bei Barkok sieht der Österreicher eine Entwicklung, weiß aber auch, dass die Konkurrenzsituation bei den Hessen weiterhin groß ist. Doch die Hoffnung im Umfeld lebt weiter.

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Benjamin Heinrich  
17.10.2020