Kampf um die Königsklasse

Hütter: "Wenn Dortmund uns auf die Pelle rückt, sind wir gut unterwegs"

Frankfurts Trainer Adi Hütter freut sich über die Rolle des Gejagten in der Bundesliga. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt träumt weiter von der Champions League. Doch hinter den Hessen hat sich mittlerweile Borussia Dortmund in Lauerstellung gebracht. Plötzlich sind die Frankfurter in der Rolle des Gejagten.

Platz vier, drei Punkte Vorsprung auf Platz fünf: Eintracht Frankfurt nimmt aktuell Kurs auf die Champions League. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15:30 Uhr) will das Team von Trainer Adi Hütter den nächsten Schritt machen. Ein Dreier wäre immens wichtig, vor allem, weil Borussia Dortmund, der Fünftplatzierte dann am Abend auswärts bei Bayern München ran muss. Der BVB jagt die Eintracht. "Es ist ja schön, dass Dortmund uns nach 23 Spieltagen auf die Pelle rückt, dann wissen wir, dass wir auch gut unterwegs ist", sagte Adi Hütter auf Nachfrage von fussball.news und ergänzte mit Blick auf das Topspiel der Dortmunder beim FC Bayern München: "Zuerst muss man immer mal die eigenen Hausaufgaben erledigen." 

"Wieder in die Erfolgsspur zurückkommen"

Trotz der bitteren 1:2-Niederlage bei Werder Bremen am vergangenen Wochenende gehen die Frankfurter selbstbewusst in die nächsten Wochen und auch in das Spiel gegen den VfB Stuttgart: "Es ist wichtig, dass die Mannschaft in den letzten Wochen gezeigt hat, dass sie da vorne mitspielen kann. Auch mit der Art und Weise, wie sie gespielt hat und die Spiele verdient gewonnen hat." Die erste Pleite nach elf ungeschlagenen Spielen soll nur ein Ausrutscher gewesen sein: "Wir haben immer gesagt, dass das passieren kann, auch wenn es vielleicht überraschend war, dass es uns in Bremen passiert ist. Jetzt geht es aber darum zu zeigen, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen."

"Wollen um diese vier Plätze fighten"

In einer Kategorie ist die Eintracht der Borussia ohnehin voraus: "Wir haben erst dreimal verloren in dieser Saison. Das ist zu diesem Zeitpunkt schon beeindruckend. Dortmund rückt uns auf die Pelle, die haben aber schon achtmal verloren. Auch wenn sie jetzt viel, viel besser unterwegs sind." Doch die Marschrichtung bleibt für Frankfurt klar. Ganz unabhängig welche Klubs von hinten drängen und den Hessen die Top 4-Platzierung streitigen machen wollen: "Wir wollen bis zum Schluss alles versuchen, um weiterhin um diese vier Plätze, die Champions League-Plätze zu fighten. Ob uns das gelingt, kann ich nicht sagen, aber fighten tun wir und die Mannschaft kann mit der Rolle umgehen." Denn Hütter will mit der Eintracht Historisches erreichen. Die Champions League-Hymne erlebte der Traditionsverein bis dato nämlich noch nicht.

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Benjamin Heinrich  
05.03.2021

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