Eintracht

Hütter ohne Gnade mit Köln und Gisdol: "Schaue, was in unserem eigenen Stall los ist"

Adi Hütter (r.) kann auf die Situation in Köln um Trainer Markus Gisdol keine Rücksicht nehmen. Foto: Imago

Den sehr guten Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen zu Saisonbeginn in der Bundesliga gilt es für Eintracht Frankfurt am Samstag beim 1. FC Köln auszubauen. Frankfurts Trainer Adi Hütter geht die Aufgabe im Rheinland zuversichtlich an.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

13 Ligaspiele ist der 1. FC Köln nun schon sieglos, mit Eintracht Frankfurt wartet ein Gegner, der mit breiter Brust ins Rheinland kommt. Dass es nach einer weiteren Niederlage auch für Trainer Markus Gisdol in Köln eng werden könnte, interessiert Eintracht-Coach Adi Hütter auf Nachfrage von fussball.news überhaupt nicht, mögliche Trainerkonstellationen hat er nicht im Blick: "Grundsätzlich kümmere ich mich um unser Geschehen hier in Frankfurt. Das ist genug Arbeit. Ich schaue, was in unserem eigenen Stall los ist und konzentriere mich nicht darauf, was woanders los ist."

Hütter ohne Angst vor "Knick"

Entsprechend zuversichtlich gehen die Frankfurter die Aufgabe beim FC an: "Das Selbstvertrauen ist da. Wir wollen versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen", sagte Hütter im Vorfeld. Die Länderspielpause gilt dabei weder als Ausrede noch als Hinderungsgrund: "Ich habe grundsätzlich keine Angst. Warum sollten wir jetzt auf einmal einen Knick bekommen?", antwortete der Österreicher auf die Frage, ob der gute Lauf von vor der Pause möglicherweise verloren gegangen sein könnte. "Wenn wir wie in der letzten Zeiten spielen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in Köln gewinnen können", ergänzte er.

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Benjamin Heinrich  
17.10.2020