Eintracht-Verteidiger

Hütter: "N'Dicka ist ein Spieler, der spielen muss"

Evan N'Dicka (r.) im Zweikampf mit Leipzigs Haidara. Foto: Imago

In seinem ersten Bundesligaeinsatz in dieser Saison meldete sich Frankfurts Evan N'Dicka gegen RB Leipzig eindrucksvoll zurück. Trainer Adi Hütter machte mit der Nominierung deutlich, dass der Franzose durchaus auch gemeinsam mit Martin Hinteregger spielen kann.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Schon vor der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (1:1) hakte fussball.news bei Eintracht-Coach Adi Hütter nach und fragte wie schwierig der Konkurrenzkampf zwischen den zwei Linksfüßen Evan N'Dicka und Martin Hinteregger ist. "Der eine spricht von Dilemma, der andere sagt "Gott sei Dank habe ich zwei solche Spieler auf der Position.' Beide haben gezeigt, dass sie sehr, sehr gute Spieler für die Bundesliga sind." Der 21-jährige Franzose habe sich nach seiner Verletzung zurückgekämpft und werde entsprechend seine Chance bekommen.

Spielpraxis statt Wechselwunsch?

Gegen Leipzig war es gleich soweit und die Frage, ob N'Dicka oder Hinteregger auflaufen, beantwortet Hütter mit "Ja". Beide standen gegen die Sachsen in der Startelf. Im Anschluss an die Partie nahm der Österreicher Stellung und betonte die Bedeutung N'Dickas für Eintracht Frankfurt: "Wir haben junge talentierte Spieler, die ihre Spielpraxis brauchen. Wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht spielen, dann haben sie andere Gedanken und Ideen. Evan ist ein Spieler, der spielen muss aufgrund seiner Qualität." Gegen das Team von Trainer Julian Nagelsmann musste deshalb Libero Makoto Hasebe weichen, Hinteregger rückte für ihn in die Mitte. Auch in Zukunft muss Hütter harte Entscheidungen treffen, damit der Defensiv-Youngster die benötigte Spielpraxis bekommt und keine "anderen Ideen" bekommt. Der zahlte es gegen RB mit einer starken Leistung zurück.

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Benjamin Heinrich  
23.11.2020