Kann Ausstiegsklausel ziehen

Hütter-Nachfolge: Glasner in der Pole-Position

Glasner könnte den VfL Wolfsburg zum Saisonende verlassen.
Glasner könnte den VfL Wolfsburg zum Saisonende verlassen. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt ist noch auf der Suche nach einem Nachfolger für den zu Borussia Mönchengladbach abwandernden Adi Hütter. Favorit auf den Cheftrainer-Posten bei den Hessen soll Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg sein.

Wie Bild-Chefkolumnist Alfred Draxler von sich gibt, sei es fast sicher, dass Oliver Glasner von seiner Ausstiegsklausel in Höhe von rund fünf Millionen Euro Gebrauch machen und vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt wechseln wird. Glasner ist seit Sommer 2019 Cheftrainer in Wolfsburg, sein Verhältnis zu Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer sei aber angespannt. Nicht zuletzt, weil der Österreicher kein Bekenntnis zu den 'Wölfen' ablegt.

Glasner kann Klausel bis Mitte Mai ziehen

Glasner besitzt in Wolfsburg noch einen Kontrakt bis 2022, kann den derzeitigen Tabellendritten der Bundesliga mittels Ausstiegsklausel also vorzeitig verlassen. Bisher hieß es in Medienberichten hierzu allerdings, dass die Zeit besonders dränge. Die Klausel sei nur bis Ende April zu ziehen. Einem Bericht der Bild zufolge entspricht dies aber nicht den Tatsachen. Demnach kann der 46-Jährige bis zum 15. Mai von seiner Exit-Möglichkeit Gebrauch machen. Der Grund, weshalb keine Eile geboten scheint und Eintracht Frankfurt bis dato keinen Hütter-Nachfolger präsentiert hat? Gut möglich.

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Adrian Kuehnel  
30.04.2021