Vierpunkte-Vorsprung

Hütter mit Kampfansage an den BVB: "Dort ist sicherlich Druck da"

Adi Hütter will mit seiner Eintracht den BVB hinter sich lassen und in die Champions League. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt kann nach einem 5:2-Heimsieg über Union Berlin entspannt in die Länderspielpause gehen. Im Anschluss lädt dann Borussia Dortmund zum Topspiel. Eine Partie, die in Sachen Champions League schon richtungsweisend sein kann.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

47 Punkte nach 26 Spielen: Eintracht Frankfurt hat mit dem 5:2 gegen Union Berlin nicht nur einen wichtigen Dreier vor der Länderspielpause eingefahren, sondern nach dem 2:2 zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund den Vorsprung auf den BVB auf vier Punkte ausgebaut.  Der auf die sechstplatzierten Leverkusener beträgt sogar deren sieben. Nach der zweiwöchigen Bundesligapause kommt es dann ausgerechnet zum Duell mit den Dortmundern. Eintracht-Coach Adi Hütter stichelte auf Nachfrage von fussball.news schon ein wenig in Richtung Dortmund: "Sie müssen mehr oder weniger gegen uns gewinnen. Dort ist der Druck sicherlich da. Wir können schon mit einer gewissen Ruhe ins Spiel gehen und wissen, dass wir dort wieder punkten können. Entscheidend ist, dass wir einen Vierpunkte-Vorsprung rausgeholt haben."

"Andere Vereine sind gefordert"

Gleichzeitig warnte der Österreicher aber auch vor den angeschlagenen Dortmundern: "Wir wissen, welche Qualität sie haben und wenn sie müssen, sind sie noch gefährlicher." Bei der Eintracht hingegen muss niemand, die Champions League ist zwar zum Greifen nahe, ein Verpassen wäre aber nicht ansatzweise solch ein Rückschlag wie für den BVB: "Unsere Erwartungshaltung steigt natürlich auch. Wir wollen, möglicherweise können wir auch, müssen ist aber was anderes. Da sind andere Vereine gefordert. Wichtig war, dass wir den Punkt in Leipzig mit dem Sieg gegen Union vergoldet haben." Und dennoch: Mit einem Sieg bei der Borussia könnten die Hessen den Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen, was dann sieben Spieltage vor Schluss schon beachtlich wäre. 

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Benjamin Heinrich  
22.03.2021

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