Unterschiede zwischen Eintracht und Salzburg

Hütter: "Ich bin ein Entwicklungstrainer"

Fredi Bobic freut sich über die Vertragsverlängerung von Adi Hütter.
Fredi Bobic freut sich über die Vertragsverlängerung von Adi Hütter. Foto: Christopher Michel/fussball.news

Adi Hütter hat seinen bis 2021 laufenden Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Der Trainer begründet, warum die Aufgabe bei Eintracht Frankfurt eine andere ist als die vor fünf Jahren bei RB Salzburg.

Aus dem Deutsche-Bank-Park berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Als Adi Hütter RB Salzburg im Sommer 2015 in Richtung YB Bern verließ, begründete er den Schritt trocken: "Ich sehe mich in Zukunft nicht als Ausbildungstrainer." Wie kam es dann zu einer Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt - einem Verein, der sich selbst als "gehobenen Ausbildungsverein" betrachtet? "Ich bin nicht nur ein reiner Ausbildungstrainer, weil ich nicht im Nachwuchs tätig bin", stellte Hütter auf Nachfrage von fussball.news klar.

Hütter sieht sich als Entwicklungstrainer

Der Trainer erklärte stattdessen: "Ich sehe mich als Entwicklungstrainer und will Spieler weiterentwickeln." Es gehöre zu seinem Profil dazu, dass ein Profi auf das nächste Level gebracht und anschließend verkauft wird. In Frankfurt sind diese Schritte auch mit den Zielen des Klubs zu vereinbaren, bei Salzburg hingegen nicht: "Dort wurde immer die Champions League angepeilt. Dann haben aber kurz vor dem Beginn der Qualifikation nach und nach alle Spieler den Klub verlassen. Den Zeitraum habe ich dann für sehr, sehr kurz empfunden."

Unterschiede zwischen Eintracht und Salzburg

In Frankfurt, wo die Schlüsselspieler wie Kevin Trapp, Martin Hinteregger oder Filip Kostic nicht automatisch den Klub verlassen müssen, kann Hütter andere Akzente setzen. Er arbeite einerseits "sehr gerne" mit jungen Spielern, aber auch mit Akteuren, die 26 oder 27 Jahre alt sind. Und dann ist da natürlich noch der Abwehrchef in der Mitte der Dreierkette: "Ich arbeite natürlich auch mit einem Profi wie Makoto Hasebe sehr gerne zusammen."

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Christopher Michel  
03.09.2020