SGE-Siegesserie

Hütter: "Das Selbstvertrauen haben wir uns zurückerarbeitet"

Frankfurts Trainer Adi Hütter konnte seinen ersten Sieg als Trainer gegen Mainz bejubeln. Foto: Imago

Nach drei Siegen in Folge herrscht bei Eintracht Frankfurt ein anderes Selbstverständnis. Auch das Spielglück ist endlich zurück. Doch der Weg dahin war ein harter. 

Neun Spiele in Folge blieb Eintracht Frankfurt 2020 zwischenzeitlich ohne Sieg, darunter auch fünf Unentschieden in Serie. "In vielen Spielen, in denen wir Unentschieden gespielt haben, hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite. Ich erinnere an das Spiel gegen Gladbach zuhause, wo wir souverän 3:1 geführt haben. Wenn der Platzverweis nicht gewesen wäre, gewinnen wir das Spiel auch relativ klar", erinnerte sich Frankfurts Trainer Adi Hütter auf Nachfrage von fussball.news. Am Ende spielte die Hessen noch 3:3, gaben den sicher geglaubten Sieg nach der Roten Karte gegen Kapitän David Abraham noch aus der Hand.

"Wir sind ruhig geblieben"

Nach dem Spiel gegen die Gladbacher folgte allerdings der Wendepunkt mit den zuletzt drei Siegen in Serie. Ein Resultat des Umgangs mit der Ergebniskrise. "Wir haben immer eines gemacht: Wir sind ruhig geblieben, haben Vertrauen gehabt in unsere Stärken als Mannschaft. Der wichtigste Sieg war der in Augsburg, jetzt haben wir dreimal hintereinander gewonnen", erklärte Hütter, der gleichzeitig auch ein paar Veränderungen vornahm für den Erfolg: "Die Umstellung mit zwei Zehnern hat uns sicher gutgetan, Amin Younes tut es auch. Das Selbstvertrauen haben wir uns zurückerarbeitet."

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Benjamin Heinrich  
10.01.2021