Aufklärung

Hütter, Eberl und Neuhaus im Sechs-Augen-Gespräch: "Viele Sachen wurden ausgeräumt"

Erst traf Florian Neuhaus ins Mainzer Tor, später sorgte er mit einer Aussage für Zündstoff.
Erst traf Florian Neuhaus ins Mainzer Tor, später sorgte er mit einer Aussage für Zündstoff. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

Zwölf Tage nach der verwirrenden Aussage von Florian Neuhaus, die der 24-Jährige nach dem Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz 05 (1:1) getätigt hatte, kam es im Hause Borussia Mönchengladbach am Mittwoch nun zum Sechs-Augen-Gespräch. 

"Ich hätte mir vielleicht auch ein Stück weit mehr Rückendeckung des Vereins gewünscht, aber das ist im Profifußball vielleicht ein Stück weit Wunschdenken", hatte Neuhaus am 5. November vor laufender Kamera zu seinen wenigen Einsatzzeiten bei Borussia Mönchengladbach gesagt. Rumms! Das hat gesessen! Bis zuletzt blieben die Fronten nach diesem Zitat verhärtet, weil der Mittelfeldmann zur Nationalmannschaft gereist war. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl und Trainer Adi Hütter hatten lediglich angekündigt, mit ihrem Schützling zu reden, wenn dieser wieder zurück sei.

"Sehr gutes und fruchtendes Gespräch"

Dies war am Mittwoch der Fall. "Max und ich hatten uns mit ihm zusammengesetzt, weil es uns wichtig war zu wissen, was er mit dem Interview gemeint hat", verriet Hütter auf fussball.news-Nachfrage. Details gab der Österreicher selbstverständlich nicht bekannt. "Dann hätten wir Euch eingeladen", sprach der 56-jährige Coach am Donnerstagmittag sarkastisch in die Medienrunde. Immerhin verkündete er: "Es war ein sehr gutes und fruchtendes Gespräch. Viele Sachen wurden ausgeräumt und wir können in die Zukunft nach vorn schauen." Ob sich etwas an den Einsatzzeiten bei Neuhaus ändert, werden die nächsten Wochen zeigen.

Profile picture for user Tom Jacob
Tom Jacob  
18.11.2021