Eintracht Frankfurt

Hütter: Darum setze ich auf eine feste Stammelf

Frankfurts Trainer Adi Hütter erklärte sich nach dem 2:2 in Stuttgart. Foto: Getty Images

Verletzungen ausgenommen setzte Frankfurts Trainer Adi Hütter beim 2:2-Remis beim VfB Stuttgart zum sechsten Mal in Folge auf die gleiche Startformation. Im Anschluss erklärte er seine Beweggründe.

Über Eintracht Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Im Umfeld von Eintracht Frankfurt wurde die Startformation der Hessen im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart schon vor der Partie in den sozialen Medien heftig diskutiert. Im Vergleich zum 1:1 gegen Werder Bremen in der Vorwoche ersetze lediglich Dominik Kohr den verletzten Sebastian Rode. fussball.news hakte im Anschluss bei Trainer Adi Hütter nach, warum dieser erneut auf weitere Änderungen in der Startelf verzichte, Stefan Ilsanker nach schwachen Leistungen das Vertrauen bekam und die zuletzt nach Einwechslung starken Amin Younes und Aymen Barkok auf der Bank Platz nahmen. "Stabilität und Kontinuität", lautete die erste Antwort des Österreichers, auf die Frage, was den Ausschlag für die Entscheidung gegeben hat.

Weniger Spiele, weniger Rotation

Hütter erklärte seine Gedanken dazu wie folgt: "Wir haben einfach nicht mehr so viele Spiele. Viele haben die Rotation im Kopf. Aber ich muss ja nicht jedes Bundesligaspiel fünf, sechs Spieler wechseln." Vielmehr wolle er die Möglichkeit nutzen, eine Stammformation einzuspielen: "Ich möchte den Jungs einfach das gewisse Vertrauen geben, dass sie über einen längeren Zeitraum Schwankungen haben können. Irgendwann werden auch die anderen drankommen." Zudem war der Glaube an das Team beim 50-Jährigen vor der Partie vorhanden: "Ausschlag gegeben hat, dass ich daran geglaubt habe, dass die Mannschaft in dieser Besetzung das Spiel gewinnen kann."

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Benjamin Heinrich  
08.11.2020