Eintracht Frankfurt

Hütter: Darum können wir es in die Champions League packen

Frankfurts Trainer Adi Hütter hat sehr ehrgeizige und ambitionierte Ziele. Foto: Imago

Die Spieler von Eintracht Frankfurt haben in diesem Sommer bereits vermehrt über das Ziel gesprochen, sich wieder für Europa zu qualifizieren. Stürmer Andre Silva legte zuletzt einen drauf und machte deutlich, dass der Klub durchaus das Potential für die Champions League hat. Ein Ansatz, der auch seinem Trainer gefällt.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Adi Hütter gilt als ambitionierter und ehrgeiziger Trainer. Bei Eintracht Frankfurt will der Österreicher das Maximum erreichen und im Optimalfall in der kommenden Saison wieder europäisch spielen. Mit den Zielen seines Torjägers Andre Silva, der im Sport1-Interview davon sprach, dass die Hessen das Level für die Champions League haben, kann sich der 50-Jährige auf Nachfrage von fussball.news identifizieren: "Dass das ein Traum von uns allen ist, da dabei zu sein und die Hymne zu hören - da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Wenn du eine perfekte Saison spielst, ist im Fußball sehr, sehr vieles möglich. Ich bin ein Fan von hohen Zielen." Die Verantwortung gab Hütter aber gleich an den Portugiesen zurück: "Auf der andere Seite sage ich: Wenn ein Spieler diese Ambitionen hat, dann kann ich es mir als Trainer einfach machen und sagen: Dann schieße die Tore, damit wir punkten. Dann ist die Chance um einiges größer."

Hütter glaubt nicht an zementierte Bundesliga

In Frankfurt wissen die Verantwortlichen aber auch, dass es durchaus eine Herkulesaufgabe ist, in die Phalanx der ganz Großen einzudringen und am Ende der Saison unter den Top vier der Bundesliga zu landen: "Da müsste sehr vieles zusammenpassen. Die Mannschaften, die vorne sind, haben den finanziellen Spielraum, aber auch qualitativ sehr, sehr gute Mannschaften." Eine zementierte Bundesliga sieht Hütter in keinem Fall: "Ich glaube nicht, dass die Vereine mit dem höchsten Budget immer die besten Mannschaften haben und vorne stehen. Die Chance ist in in jedem Jahr da mit einer sehr, sehr guten Saison. Wir waren vorletztes Jahr nicht weit weg von der Champions League. Es gibt immer wieder Chancen oben reinzukommen." Eine ambitionierte Einstellung, die der Eintracht-Trainer aber auch mit einer Portion Realismus paart: "Man braucht da schon eine außergewöhnlich gute Saison. Es ist ein hoch gegriffenes Ziel. Aber wenn man keine Ziele hat, wird es schwer welche zu erreichen."  Ein Sieg in der Liga gegen Werder Bremen am Samstag (15:30 Uhr) wäre in jedem Fall ein Anfang.

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Benjamin Heinrich  
30.10.2020