Leihgabe von Real

Jovic-Transfer? Hübner: "Erste Herausforderung für neuen Sportvorstand"

Jubelt Luka Jovic auch in der kommenden Saison für Eintracht Frankfurt? Foto: Imago

Kann Eintracht Frankfurt Angreifer Luka Jovic über die Saison hinaus am Main halten? Eine Qualifikation für die Champions League könnte die Chancen in jedem Fall erhöhen. Sportdirektor Bruno Hübner äußerte sich nun zur Personalie.

Luka Jovic wird Eintracht Frankfurt, Stand jetzt, nach der Saison wieder verlassen und zurückkehren zu Real Madrid. 2019 war der 23-jährige Serbe noch für eine Ablöse von über 60 Millionen Euro zu den Spaniern gewechselt. Glücklich wurde der Angreifer dort zu keinem Zeitpunkt, die halbjährige Leihe nach Frankfurt sollte der Karriere wieder Schwung verleihen. In Frankfurt fühlt sich der Nationalspieler wohl. Die Bild-Zeitung spekulierte zuletzt über ein mögliches Tauschgeschäft zwischen Real und der Eintracht und den Spielern Andre Silva und eben jenem Jovic, bei dem Topstürmer Silva zu den Königlichen wechseln und Jovic im Umkehrschluss fix zu den Hessen zurückkehren könnte. Die Eintracht würde dabei noch eine angemessene Kompensationszahlung erhalten. 

"Kein Geheimnis, dass wir ihn gerne halten würden"

fussball.news hat bei Sportdirektor Bruno Hübner nachgefragt, inwieweit die Eintracht plant Jovic dauerhaft zu verpflichten. Der 60-Jährige machte klar: "Gedankenspiele gibt es bei Eintracht Frankfurt viele. Es ist kein Geheimnis, dass wir einen solchen Spieler gerne hier halten würden." Die Parameter für einen möglichen Transfer liegen demnach auf der Hand: "Es ist abhängig von Real Madrid, das ist der Arbeitgeber, aber auch davon, in was für einem Wettbewerb wir spielen." Die Champions League würde die sportliche Attraktivität, aber auch den finanziellen Spielraum für eine Verpflichtung erhöhen. Hübner selbst wird dieser Personalie nicht mehr angehen und gibt den Ball zuversichtlich an den Nachfolger des scheidenden Sportvorstandes Fredi Bobic weiter: "Da wird es nach der Saison intensive Gespräche geben zwischen Real Madrid und Eintracht Frankfurt. Das ist schon die erste große Herausforderung für unseren neuen Sportvorstand. Ich würde mir wünschen, wenn es der Fall wäre, aber es wird nicht einfach." 

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Benjamin Heinrich  
29.04.2021