Eintrachts Sportvorstand

Hübner: Causa Bobic intern "kein Thema" - Nachfolger Almstadt?

Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner (l.) im Gespräch mit Fredi Bobic. Foto: Imago

Die Causa Fredi Bobic beschäftigt Eintracht Frankfurt weiterhin. Intern ist die Posse und den Eintracht-Sportvorstand laut Sportdirektor Bruno Hübner kein Thema. Die Suche nach einem Nachfolger läuft dennoch schon auf Hochtouren. Medienberichten zufolge hat sich ein Favorit herauskristallisiert. 

Im Umfeld von Eintracht Frankfurt wird die Causa Bobic nach wie vor heiß diskutiert. Der 49-Jährige hat seinen Abgang für den Sommer angekündigt, Hertha BSC gilt als wahrscheinlicher neuer Arbeitgeber. Doch die Verhandlungen um einen Wechsel und die entsprechende Ablösezahlung laufen noch. "Wenn eine Entscheidung gefallen ist, wird er uns sicherlich, Vorstand und Aufsichtsrat informieren, sodass es bei uns wirklich kein Thema ist", sagte Sportdirektor Bruno Hübner, der den Verein im Sommer verlassen wird, unter anderem zu fussball.news und ergänzte: "Das Thema mit dem Fredi ist ja nicht erst seit gestern, sondern schon so lange im Umlauf, dass wir uns darüber gar nicht mehr unterhalten. Wir drehen uns ansonsten im Kreis." Die Kaderplanungen für die kommende Saison sind zum Großteil ohnehin schon abgeschlossen: "Es gibt kaum Personalien, die nicht geklärt sind. Es kommt nur Bewegung rein, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen, nicht international spielen oder es kommen Topangebote rein. Da ist aktuell aber kein Drive drin. Es ist so, dass ich mit Fredi telefoniere. Alles andere ruht im Moment."

Halmstadt bald neuer Sportvorstand?

Hübner hat in Sachen Sportvorstand ohnehin ein großes Grundvertrauen in die handelnden Personen rund um Aufsichtsratschef Philip Holzer: "Falls der Fredi geht, wenn er uns wirklich verlässt, dass wir dann einen adäquaten Nachfolger haben. Da verlasse ich mich auf die Vereinsführung, dass sie das bis zu dem Zeitpunkt geregelt haben, sodass wir in kein Loch fallen." Laut übereinstimmenden Medienberichten der Bild-Zeitung und des Kickers hat sich in der Nachfolgersuche ein Favorit gefunden. Hendrik Almstadt, der aktuell noch beim AC Mailand als Assistent der Geschäftsführung und damit als rechte Hand von Vorstandsboss Ivan Gazidis fungiert, soll demnach ganz oben auf der Liste stehen. Der 48-Jährige ist mit Aufsichtsratschef Holzer bekannt, beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei der Investmentbank Goldman Sachs. Zuvor arbeitete Halmstadt auch schon beim FC Arsenal und bei Aston Villa. Der Harvard-Absolvent lief bislang eher unter dem Radar, könnte aber der von Hübner angekündigte "adäquate Ersatz" werden.

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Benjamin Heinrich  
30.03.2021

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