Talent will endlich durchstarten

Obwohl Tuchel ihn halten wollte: Hudson-Odoi verzichtet bei Bayer auf Geld

Callum Hudson-Odoi hat gegen Freiburg direkt eine Vorlage gegeben.
Callum Hudson-Odoi hat gegen Freiburg direkt eine Vorlage gegeben. Foto: Getty Images

Callum Hudson-Odoi hat den FC Chelsea in Richtung Bayer Leverkusen verlassen. Selbst Trainer Thomas Tuchel konnte ihn nicht von einem Verbleib überzeugen.

Vor drei Jahren noch wurde Callum Hudson-Odoi mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Die Karriere des Flügelspielers kam seitdem aber noch nicht wie erhofft ins laufen. Wie Sport Bild berichtet, widersetzte er sich bei seinem Wechsel vom FC Chelsea zu Bayer Leverkusen dennoch dem Willen von Thomas Tuchel. Der Trainer wollte den 21-Jährigen nicht ziehen lassen. Doch Hudson-Odoi ließ sich nicht mehr umstimmen und drückte seinen Wunsch durch. Allerdings bestand Tuchel auf eine Rückhol-Klausel im Leihvertrag.

Hudson-Odoi verzichtet für Bayer auf Geld

Chelsea könnte Hudson-Odoi damit im Winter wieder zu sich beordern. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Hudson-Odoi war der Schritt nach Leverkusen so wichtig, dass er "nie auf die volle Übernahme des Gehalts" pochte, sondern auf viele Millionen verzichtete. Rund acht Millionen Euro hätte er bis zum Ende der abgelaufenen Spielzeit bei den Blues noch verdient, in Leverkusen kassiert er die Hälte. Chelsea zahlt eine verhältnismäßig geringe Teil-Kompensation. Rund drei Millionen Euro verliert der Spieler, um eine Chance für seine Karriere zu ergreifen.

Florian Bolker  
07.09.2022