2. Bundesliga

HSV wieder im Aufstiegsrennen dabei! Dresden verspielt Sieg, Hansa besiegelt Klassenerhalt

Für den HSV traf wieder mal Glatzel. Foto: Martin Rose/Getty Images
Für den HSV traf wieder mal Glatzel. Foto: Martin Rose/Getty Images

Der HSV setzte sich am 32. Spieltag der 2. Bundesliga klar und deutlich mit 4:0 gegen den FC Ingolstadt durch - und wahrt sich damit die Chancen auf den Aufstieg. Im Parallelspiel trennten sich Hansa Rostock und der SC Paderborn mit einem torlosen Remis. Und auch Dynamo Dresden und Jahn Regensburg kamen zu einem Unentschieden und spielten 1:1.

HSV fährt deutlichen Auswärtssieg ein

Der HSV reiste mit großen Hoffnungen nach Ingolstadt. Denn nur mit einem Sieg konnte man sich die Aufstiegschancen wahren. Entsprechend ambitioniert starteten die Gäste aus der Hansestadt auch in die Partie. Nach einer druckvollen Anfangsphase der Hamburger fanden die Rothosen in der 27. Minute zur Führung. Kittel war mit einem Kopfball zur Stelle und bescherte dem HSV das 1:0. Und nur zwei Minuten darauf fiel auch schon das 2:0. Diesmal war es Schonlau, der ebenfalls mit dem Kopf zum Erfolg fand. Mit dieser komfortablen Halbzeitführung ging es auch in die Pause.

Der HSV nahm sich nicht zurück und startete in den zweiten Durchgang mit demselben Ziel: auf Sieg spielen. Glatzel besserte in der 57. Minute das Trefferkonto auf. Auch der Mittelstürmer des HSV traf per Kopf. Für die Schanzer probierte es darauf in der 60. Minute durch Schmidt, der im Strafraum direkt abzog - aber übers Tor schoss. Wenigstens war dies aber mal die erste nennenswerte Chance der Hausherren. Für die Hamburger kam in der 73. Minute nochmal Vagnoman gefährlich zum Zug. Und zwar knallte er die Kugel von der Querlatte sogar ins Tor. Doch weil Kittel zuvor beim Zuspiel im Abseits stand, zählte der Treffer nicht. Und dennoch konnte der HSV noch auf 4:0 erhöhen. Kaufmann zog in der 81. Minute im Strafraum mit rechts ab und sorgte somit für den finalen Endstand. Mit dem souveränen Auswärtserfolg steht der HSV plötzlich - und zumindest vorübergehend - auf Tabellenplatz drei.

Nullnummer zwischen Hansa Rostock und dem SC Paderborn

In Rostock standen sich am 32. Spieltag der 2. Bundesliga Hansa und der SC Paderborn gegenüber. Und die erste vielversprechende Chance verbuchten die Hausherren. In der 8. Minute scheiterte Verhoek allerdings an Huths Fußabwehr und köpfte die nachfolgende Ecke übers Tor. Bei den Paderbornern war es derweil Srbeny, der in der 24. Minute auf sich aufmerksam machte. Weil er aber beim Abschluss das Gleichgewicht verlor, scheiterte er am Torerfolg. Und der SCP kam in der 31. Minute gleich noch einmal gut vors Tor. Diesmal verhinderte Kolke zwei Versuche von van der Werff - und sorgte somit dafür, dass es zur Pause noch 0:0 stand.

Und auch im zweiten Durchgang ging es in Rostock wenig spektakulär zur Sache. Für Hansa versuchte es in der 57. Minute Duljevic - doch er scheiterte an Huth. Auf der Gegenseite wurde es dafür in der Endphase spannend. Justvan wollte die Kugel mit einer Direktabnahme aus der zweiten Reihe ins Tor knallen, allerdings war Kölke rechtzeitig zur Stelle und fischte den Ball bockstark aus dem Winkel. Somit blieb es am Ende bei einem torlosen Remis. Dank des Punktgewinns kann Hansa aber nicht mehr absteigen - und feiert den Klassenerhalt.

Regensburg ärgert Dresden ganz spät

Nur Siege können Dynamo Dresden noch helfen, den Relegationsplatz 16 womöglich doch noch zu verlassen. Die Marschrichtung im Heimspiel gegen Jahn Regensburg war damit am Samstag klar: Es sollten drei Punkte her. Die Hausherren setzten in der 6. Minute auch gleich mal ein Ausrufezeichen. Akoto setzte die Kugel an den Querbalken - mehr resultierte daraus allerdings nicht. Und Akoto war es auch, der den Dresdnern vor der Halbzeit (43.) noch die Führung hätte bescheren können. Aus sieben Metern traf er das Leder aber nicht zielgenau, sodass es nach den ersten 45 Minuten beim 0:0 blieb.

Der Treffer fiel in Dresden erst im zweiten Durchgang. Und zwar in der 73. Minute. Will spielte erst auf Diawusie, der dann flach in die Mitte legte. Daferner nahm die Kugel an, drehte sich und beföderte den Ball ins linke untere Eck. Die Hausherren hätten sogar in der 79. Minute erhöhen können. Doch weil Königsdorffer klar im Abseits stand, zählte das Tor nicht. Und weil die Dresdner hier fahrig agierten, kassierten sie obendrein in der 88. Minute den Ausgleich. Albers köpfte die Regensburger zum Jubel - und damit wenigstens zu einem 1:1-Remis. 

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Adrian Kuehnel  
30.04.2022