HSV-Coach verrät

"War der Wahnsinn": Was Walter bei USA-Tour besonders beeindruckte

Walter will mit dem HSV aufsteigen. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images
Walter will mit dem HSV aufsteigen. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images

Der HSV nutzte die Pause durch die Weltmeisterschaft in Katar, um nach Kalifornien zu reisen. Cheftrainer Tim Walter schwärmt von der Reise in die USA.

Insgesamt neun Tage verbrachte der HSV in Kalifornien. Mit einem 1:0 gegen Orange County und einem 7:0 gegen Ventura County brachten die Rothosen zwei erfolgreiche Testspiele hinter sich. Daneben standen weitere Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm. Dazu gehörten auch mehrere Besuche beim Basketball und beim American Football. Tim Walter begeisterte der Football - erst beim College Football im legendären Rose Bowl Stadium mit 70.000 Zuschauern, anschließend beim Top-Spiel der NFL im 2,5-Millarden-Dollar-Stadion, dem SoFi Stadium.

"Einerseits etwas zu viel, aber bei uns auch ein bisschen zu wenig"

"College Football war schon beeindruckend und cool, aber die NFL war der Wahnsinn", wird Walter seitens der MOPO zitiert. Die Stimmung und die Show während des Events hat den Übungsleiter des HSV sichtlich begeistert: "Da hat man sehr gut den Unterschied zwischen dem Amerikanischen und dem Deutschen gesehen." Der 47-Jährige begründet: "Für mich ist das einerseits etwas zu viel, aber bei uns ist es auf der anderen Seite auch ein bisschen zu wenig. So ein Mittelding könnte man auch in Deutschland finden." Er könne sich vorstellen, dass auch in Deutschland beim Fußball die Startelf der Heimmannschaft alleine ins Stadion einläuft und dabei dann ordentlich von den Fans gefeiert wird. "Beim Basketball oder Eishockey macht man das schon, da könnte man sich mal eine Scheibe abschneiden", meint Walter. Trotzdem denkt er nicht, dass es in Deutschland eingeführt wird, "weil es schon immer so wie jetzt gemacht wurde, macht man es in Zukunft auch noch so. Das ist typisch deutsch".

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Adrian Kuehnel  
24.11.2022