Für 23,5 Millionen Euro

HSV verkauft Stadiongrundstück an die Stadt Hamburg

Der HSV verpflichtet sich zur Modernisierung des Volksparkstadions.
Der HSV verpflichtet sich zur Modernisierung des Volksparkstadions. Foto: Getty Images

Die Stadt Hamburg kauft dem Hamburger SV das Stadiongrundstück ab und sorgt für Planungssicherheit im Hinblick auf die UEFA Euro 2024. Der HSV verpflichtet sich zur Modernisierung des Volksparkstadions.

Wie der HSV am Mittwoch bekanntgibt, haben der Zweitligaverein und die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) eine Absichtserklärung über die Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse des Grundstücks mit dem Volksparkstadion geschlossen. Die Stadt Hamburg erwirbt das 75 961 Quadratmeter große Grundstück – wohlgemerkt nicht das Volksparkstadion selbst – für 23,5 Millionen Euro.

Sicherheit trotz Corona-Krise und erheblicher Umsatzeinbußen

"Mit dieser Umstrukturierung des Eigentumsverhältnisses am Stadiongrundstück in ein langfristiges Erbbaurecht können wir trotz der immensen wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir wegen der Corona-Pandemie stehen, das Volksparkstadion aus eigener Kraft für die Zukunft und insbesondere mit Blick auf die UEFA Euro 2024 ausrichten", sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein und ergänzte: "Mit den Investitionen soll aber in erster Linie auch der Aufenthalt bei unseren HSV-Heimspielen attraktiver gestaltet werden. Durch diese Vereinbarung können wir die umfangreichen Modernisierungen trotz Corona-Krise und erheblicher Umsatzeinbußen realisieren. Mit der heutigen Vereinbarung im Sinne der städtischen Grundstückstrategie haben wir eine für alle Seiten optimale Lösung gemeinsam gestaltet."

Der HSV zahlt bis 2087 zunächst einen jährlichen Erbbauzins in Höhe von 1,8 Prozent. Das Jahr ist mit Bedacht gewählt, denn der sechsmalige deutsche Meister feiert dann sein 200-jähriges Bestehen. Im Anschluss ist eine Verlängerung um weitere 30 Jahre geplant.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
16.09.2020