2. Bundesliga

Roundup: HSV verdrängt! Werder wieder auf direktem Aufstiegsplatz

Friedl beim Torjubel seines Siegtreffers. Foto: Ronny Hartmann/Getty Images
Friedl beim Torjubel seines Siegtreffers. Foto: Ronny Hartmann/Getty Images

Werder Bremen besiegte am 33. Spieltag der 2. Bundesliga Erzgebirge Aue auswärts souverän mit 3:0 - und steht damit wieder auf einem direkten Aufstiegsplatz. In den Parallelspielen schlug Holstein Kiel daheim den 1. FC Nürnberg deutlich mit 3:0 und der Karlsruher SC und Dynamo Dresden trennten sich 2:2.

Bitter für den HSV: Werder hat Dreier in Aue geholt

Weil der HSV am Samstag mit einem 2:1-Sieg gegen Hannover 96 auf Tabellenplatz zwei der 2. Bundesliga vorrückte, musste Werder Bremen am Sonntag nachlegen, um die Rothosen wieder vom direkten Aufstiegsplatz zu verdrängen. Das Team von Trainer Werner gastierte im Rahmen des 33. Spieltags bei Tabellenkellerkind Erzgebirge Aue. Doch die Bremer legten mit Ladehemmung in Aue los. Richtig gefährlich wurde es mit ersten Durchgang nicht. In der 38. Minute wollte Ducksch mal Schmid auf die Reise schicken, der Versuch wurde aber unterbunden. Und auf der Gegenseite schlenzte in der 41. Minute Nazarov die Kugel aufs Tor - Pavlenka war zur Stelle. Mit einem 0:0 ging es damit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Werder zielorientierter. Und ging dadurch in Minute 49 in Führung. Bittencourt spielte einen scharfen Pass vors Tor, wo Friedl nur noch den Fuß hinhielt, um den Ball zum 1:0 für die Gäste hinter die Linie zu drücken. Werder wollte danach einen weiteren Treffer erzwingen. Immer wieder kamen die Hanseaten vors Tor. Und dies mit Erfolg: In der 92. Minute schob Füllkrug ein und markierte das 2:0. Schmidt machte in der 96. Minute mit dem 3:0 dann endgültig den Deckel drauf. Verdienter Jubel bei den Bremern, da sie vor dem letzten Spieltag auf Tabellenplatz zwei und damit einem direkten Aufstiegsplatz stehen. Der HSV rangiert nach dem 33. Spieltag derweil auf dem Relegationsplatz drei.

Keine Chance für Nürnberg: Kiel mit deutlichem 3:0

Holstein Kiel empfing am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga den 1. FC Nürnbeg. Ein erfolgreicher Heim-Abschluss sollte es für die Störche werden. Denn bereits in Minute 14 gingen die Hausherren in Front. Holtby bewies die Übersicht für Skrzybski und setzte diesen in Szene. Letzterer legte sich die Kugel noch etwas vor, um schloss sauber unten links ab - das 1:0 für die Kieler. Und die Gastgeber machten weiter Druck, wollten den Vorsprung weiter ausbauen. Das gelang und zwar noch vor dem Halbzeit-Pfiff. Diesmal lieferte Reese die Vorarbeit für Korb, der dann aus vier Metern zum 2:0 einschob.

Eine komfortable Führung für die Störche, die aber noch weiter ausgebaut werden sollte. In der 63. Minute avancierte Skrzybski zum Vorlagengeber für Holtby, der das Leder mit voller Wucht zum 3:0 ins kurze Eck knallte. Die Vorentscheidung für die Kieler, zumal vom 1. FC Nürnberg im Gegenangriff keine große Gefahr ausging. Die Hausherren dominierten im Anschluss weiter, doch ein weiteres Tor folgte nicht mehr. Schlussendlich blieb es beim deutlichen 3:0.

Unglücklicher KSC: Erst Rückstand gedreht, dann Ausgleich kassiert

Der Karlsruher SC hatte am Samstag Dynamo Dresden zu Gast. Und die Gäste aus Sachsen machten früh in der Partie auf sich aufmerksam. Schon in der 2. Minute schloss Weihrauch für die Dresdner ab - gefährlich, doch Heeger war zur Stelle. Weil Dynamo auf den Führungstreffer drängte, folgte in Minute 26 auch die Belohnung dafür. Königsdörffer bediente Weihrauch, der nun endlich die nötige Entschlossenheit hatte und die Kugel nach oben links zum 1:0 für die Dresdner drosch. Mit diesem Vorsprung ging es für die Gäste in die Pause.

Ein sichergeglaubter Sieg für die Gäste? Der KSC kam im zweiten Durchgang nochmal und zwar in der 65. Minute über Gondorf. Dieser zog mit rechts ab und versenkte das Leder im linken unteren Eck - der 1:1-Ausgleichstreffer. Knappe zehn Minuten dauert es, da durften plötzlich die Karlsruher vom Sieg träumen. Wanitzek brachte einen Freistoß ins Zentrum. Dort stieg Hofmann hoch und köpfte die Kugel linksoben rein - das 2:1 für Karlsruhe. Die Dresdner liefen fortan einem Rückstand hinterher, doch gaben nicht auf. In der 94. Minute bekam nochmal Akoto die Kugel, hatte viel Platz und hämmerte die Kugel ins lange Eck - der ganz späte Ausgleichstreffer zum finalen 2:2, worauf kurz darauf abgepfiffen wurde.

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Adrian Kuehnel  
08.05.2022