Relegation

HSV rechnet mit 15 bis 20 000 Fans im Olympiastadion

Der HSV kann mit großer Unterstützung in Berlin rechnen. Foto: Getty Images
Der HSV kann mit großer Unterstützung in Berlin rechnen. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV hat seine Chancen auf die lang ersehnte Bundesliga-Rückkehr gewahrt und sich am Sonntag für die Relegationsspiele qualifiziert. Am Donnerstag und Montag duellieren sich die Rothosen mit Hertha BSC um das letzte Bundesliga-Ticket. Die Alte Dame hat dabei zunächst Heimrecht, die Hanseaten können aber mit großer Unterstützung im Olympiastadion rechnen.

Wie die Hamburger MOPO berichtet, erwarten die Verantwortlichen des HSV, dass 15 bis 20 000 eigene Fans mit vor Ort sein werden. Das entspricht mindestens dem doppelten des eigentlich zur Verfügung stehenden Karten-Kontingents für die Auswärtsmannschaft. Der Grund: Hertha schaltete am Montagmittag den freien Verkauf für Eintrittskarten frei. Viele Mitglieder der Berliner hatten da offenbar von einem Vorzugsrecht noch nicht Gebrauch gemacht, das der Verein ihnen gegenüber unzureichend kommuniziert haben soll.

Ticketshop stieß schnell an Grenzen

Der Ticketshop der Hertha kam jedenfalls am Montag schnell zum Erliegen, wofür dem Vernehmen nach nicht zuletzt die Auswärtsfans des HSV verantwortlich sein sollen. Erste Gerüchte ließen dabei sogar vermuten, es könne ein halbes Heimspiel mit bis zu 35 000 Fans der Rothosen werden. Ganz so groß fällt das Ausmaß nicht aus, aber auch 15 bis 20 000 Anhänger sollten für große Unterstützung sorgen. Der HSV wähnt sich ohnehin im psychologischen Vorteil, nachdem er sich mit fünf Siegen am Stück überhaupt erst in die Lage brachte, vom Aufstieg träumen zu dürfen. Hertha hingegen vergab drei Matchball-Spiele und hat als Bundesligist ohnehin mehr zu verlieren als der Hamburger SV.

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Lars Pollmann  
17.05.2022