In der Relegation

HSV ließ offenbar möglichen Hertha-Regelverstoß prüfen

Magath mit seinen Spielern. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images
Magath mit seinen Spielern. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Der HSV hat den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. In der Relegation scheiterten die Hanseaten an Hertha BSC. Hoffnungen sollen sich die Rothosen zwar kurzzeitig doch noch gemacht haben. Und zwar über den Rechtsweg.

1:0 gewann der HSV auswärts bei Hertha BSC, ehe das Rückspiel der Relegation mit 0:2 verloren ging und die Hamburger somit am Aufstieg in die Bundesliga scheiterten. Allerdings witterte der HSV wohl eine Einspruchs-Chance - wegen eines Wechsel-Fehlers. Davon berichtet das Hamburger Abendblatt.

Vermeintlicher Wechselfehler sorgte beim HSV für Irritation

Felix Magath nahm bei Hertha BSC in der 81. Minute den ersten Wechsel vor. Die Trainer-Legende holte gleich zwei mögliche Einwechselspieler zu sich. Zwischen der Auswechslung von Fredrik André Björkan und der Einwechslung von Myziane Maolida verging allerdings ungewöhnlich viel Zeit. Zunächst verließ mit Marvin Plattenhardt auch nur ein Akteur der Berliner den Rasen. Beide Wechsel gingen schließlich in unterschiedlichen Spielminuten (81. und 82.) über die Bühne.

Keine Chance für den HSV

Da Magath in den Schlussminuten noch zwei weitere einzelne Wechsel vornahm, hätten dadurch insgesamt vier einzelne Wechsel gegen die Regularien verstoßen. Daher die Frage aus Sicht von Hertha BSC: Zählten Björkan und Maolida als Änderungen in ein und demselben Wechselfenster? Mit dieser Frage soll sich der HSV in Bezug auf einen möglichen Einspruch befasst haben. In Hamburg nahmen die Wechsel etwas Zeit in Anspruch, doch weil Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie nicht zwischenzeitlich wieder freigegeben hatte, fielen beide Änderungen in einen einzigen Slot. Ein Regelverstoß der Berliner war es damit nicht, wodurch der HSV keine Chance auf eine Prüfung durch den DFB hat.

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Adrian Kuehnel  
26.05.2022