HSV-Ikone verstorben

Zu Ehren Seelers: HSV-Investor Kühne für Umbenennung des Volksparkstadions

Die Fans gedenken Seeler am Volksparkstadion. Foto: Martin Rose/Getty Images
Die Fans gedenken Seeler am Volksparkstadion. Foto: Martin Rose/Getty Images

Fußball-Deutschland trauert um Uwe Seeler. Der DFB-Ehrenspielführer ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Damit ist der größter HSVer gegangen. In Erinnerung wird er bleiben - dafür wünscht sich HSV-Investor Klaus-Michael Kühne eine Umbenennung des Stadions.

Mit Uwe Seeler ist ein Hamburger Ehrenbürger verstorben. Die Politik der Hansestadt will die Fußball-Ikone gebührend würdigen. Reicht dafür die Benennung einer Straße oder eines Platzes - oder wird gar das Volksparkstadion umbenannt? Die Grüne-Landesvorsitzende Maryam Blumenthal sagte am Freitag laut der Welt: "Der Ehrenbürger hinterlässt ein sportliches und menschliches Erbe, das unsere Stadt weiter prägen wird – und für das wir daher einen prominenten Umgang finden müssen." SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf erklärte: "Denkbar wäre hier die Umbenennung der Sylvesterallee am Volksparkstadion in räumlicher Nähe zum von Uwe Seeler so geliebten HSV."

"Wenn man das Volksparkstadion in Uwe-Seeler-Stadion umbenennen will, bin ich sofort dabei"

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne, der die Rechte an der Spielstätte des HSV bis zum Saisonende besitzt und dafür rund drei Millionen Euro bezahlt haben soll, brachte im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt einen konkreten Vorschlag. "Wenn man das Volksparkstadion in Uwe-Seeler-Stadion umbenennen will, bin ich sofort dabei, auch wenn der bisherige Traditionsname dann nicht mehr fortbestehen würde. Als Hamburger Idol und Denkmal hat Uwe Seeler die Benennung des HSV-Stadions nach seinem Namen vollkommen verdient", sagte der 85-Jährige. Wie letztlich entschieden wird, wird sich erst noch erweisen.

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Adrian Kuehnel  
22.07.2022