Schonlau bestätigt

HSV-Erfolg auch dank Teambuilding in der Länderspielpause

Der HSV will eine größere Einheit werden. Foto: Imago
Der HSV will eine größere Einheit werden. Foto: Imago

Der Hamburger SV hat sich mit einem späten Sieg über den SV Sandhausen auf das erste Nordderby der Zweitliga-Historie am Samstagabend bei Werder Bremen eingestimmt. Tief in der Nachspielzeit gab es kein Halten mehr, als Moritz Heyer den Siegtreffer erzielte.

Der Volkspark bebte, die Mannschaft wurde zu einer großen Jubeltraube. Zuvor hatten die Rothosen vier Spiele ohne Sieg erlebt, wurde das Grummeln in der Hanse-Metropole schon merklich. "Wichtig war, dass wir innerhalb des Vereins und der Mannschaft ruhig geblieben sind", zitiert Sport Bild Sebastian Schonlau zu dem Thema. Der Kapitän bestätigt zudem, dass das Team zuletzt enger zusammengerückt ist.

"Wir haben die Länderspielpause genutzt"

"Wir haben die Länderspielpause auch dazu genutzt, um uns als Mannschaft weiter zu finden", so der Sommer-Neuzugang vom SC Paderborn. Dem Magazin zufolge gab es ein gemeinsames Abendessen mit der gesamten Truppe, bei dem sich der HSV nach erfolglosen Wochen auf den September eingestimmt habe. Über allem steht dabei naturgemäß das Derby gegen Werder.

"Chance, nach St. Pauli etwas zurückzugeben"

"Wir wissen, dass unseren Fans das Derby viel bedeutet. Für uns ist das Spiel in Bremen eine Chance, ihnen nach der Niederlage gegen den FC St. Pauli etwas zurückzugeben", erklärt Schonlau. Im Hamburger Stadtduell hatte der HSV gegen die Kiezkicker Mitte August mit 2:3 verloren. In Fußballdeutschland insgesamt hat das Nordderby gegen Werder aber einen noch etwas größeren Stellenwert.

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Lars Pollmann  
15.09.2021