Verteidiger arbeitet wieder unter Thioune

HSV-Blitzstarter Heyer hätte auch zu St. Pauli wechseln können

Heyer hätte auch beim Erzrivalen des HSV landen können. Foto: Martin Rose/Getty Images
Heyer hätte auch beim Erzrivalen des HSV landen können. Foto: Martin Rose/Getty Images

Bei Gerüchten um eine Verpflichtung von Moritz Heyer seitens des Hamburger SV schien es sich im Sommer um eine 'Ente' zu handeln. Der Verteidiger des VfL Osnabrück verbrachte seinerzeit wegen seines parallel zum Profifußball laufenden Studiums Zeit in der Hansestadt. Nun wechselte er aber doch zu den Rothosen.

600 000 Euro Ablöse soll der HSV an die Bremer Brücke überwiesen haben, um sich am Donnerstag die Dienste des Innenverteidigers zu sichern. Einen Tag später stand er beim Auftaktsieg gegen Fortuna Düsseldorf bereits auf dem Platz. "Man wünscht sich immer einen schönen Einstand. Den habe ich mit dem Spiel und dem Sieg bekommen", zitiert die Hamburger Morgenpost Heyer. Der 25-Jährige zeigte auch gleich eine starke Leistung, war neben Doppelpacker Simon Terodde und Jeremy Dudziak der beste HSV-Profi. 

"Ein großer Verein"

Durchaus pikant: Laut des Lokalblatts hätte der Sport-Business-Management-Student auch beim Erzrivalen anheuern können. Der FC St. Pauli zeigte demnach reges Interesse an einer Verpflichtung von Heyer. Der HSV hatte jedoch die besseren Argumente. "Das ist ein großer Verein", sagt der Abwehrmann, und verweist auch auf seine Verbindung zum Staff. "Ich kenne das Trainerteam gut und ich weiß, dass es gute Trainer sind", so Heyer. In der Vorsaison hatte der torgefährliche Innenverteidiger (sechs Treffer) in Osnabrück unter dem neuen HSV-Coach Daniel Thioune nur ein Spiel verpasst. Da konnte St. Pauli nicht mithalten.

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Lars Pollmann  
23.09.2020