Mittelfeldspieler

Hrustic vor Eintracht-Abgang? "Habe überhaupt nichts gehört"

Ajdin Hrustic hat bei der Eintracht noch nicht zusammengepackt. Foto: Getty Images

Ajdin Hrustic stand bei Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund (2:3) überraschend in der Startelf. Dabei gab es schon Berichte, dass der Australier vor einem Winterwechsel stehen würde. Der Mittelfeldmann äußerte sich nun zu den Gerüchten und zu seiner Beziehung zu Trainer Oliver Glasner. 

Von der Eintracht berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Steht Ajdin Hrustic bei Eintracht Frankfurt, wie die Bild-Zeitung berichtete, auf einer internen Streichliste und darf den Klub bereits im Winter verlassen? Der 25-Jährige erklärte nun auf Nachfrage von fussball.news: "Ich persönlich habe überhaupt nichts gehört. Weder, dass ich bleiben noch dass ich gehen soll. Ich habe keinerlei Informationen, dass ich den Klub verlassen soll. Da müssen Sie jemand anderes fragen." Der Nationalspieler sei laut eigener Aussage höchstmotiviert aus der Winterpause gekommen: "Der Trainer hat mich dann gegen Dortmund gebraucht und da war ich voll fokussiert. Wie jetzt auch auf Augsburg. Das ist das nächste Ziel für mich und das Team."

"Ins eine Ohr rein zum anderen wieder raus"

Ausgerechnet zum FC Augsburg geht es für die Eintracht und Hrustic am Sonntag (15:30 Uhr). Ein bereits gehandelter Abnehmer für den Linksfuß. Den lassen all die Gerüchte aber kalt: "Da will ich ehrlich sein. Als Spieler siehst du natürlich auch all das in den sozialen Medien und in den Nachrichten. Aber ich fokussiere mich voll auf den Klub. All die Gerüchte und Transfergeschichten kommen bei mir ins eine Ohr rein und zum anderen wieder raus. Das ist nichts, was mich von meinem Fokus abhält. Und das ist auch nicht mein Job. Mein Job ist Fußballspielen." Eine kleine Einschränkung in Sachen Zukunft hat er aber: "Für die Nationalmannschaft ist es wichtig, dass ich spiele." 

Große Wertschätzung für Glasner

Das durfte er beim 2:3 gegen Borussia Dortmund auch wieder für die Eintracht. Sein erster Startelfeinsatz seit Ende Oktober. Zwischenzeitlich saß er sogar vier Spiele auf der Tribüne. Auf Nachfrage von fussball.news hob er in diesem Kontext auch die Qualitäten seines Trainers hervor: "Oliver Glasner gibt jedem Spieler das Gefühl, dass er eine wichtige Rolle im Team und im Klub hat. Auch mir. Ich habe lange nicht gespielt und kam dann zurück gegen Dortmund. Er spricht mit dir auf eine Art und Weise, die dir Selbstvertrauen gibt. Er sorgt dafür, dass du für das Team arbeitest. Das schätze ich sehr an ihm." Hrustics Vertrag läuft in Frankfurt noch bis 2023. Stand jetzt sieht alles nach einem Verbleib bis zum Sommer aus. 

Benjamin Heinrich  
13.01.2022