Köln-Torhüter

Horn: Nicht Gisdol, sondern Mannschaft in der Pflicht

Gisdol und Co. sind inzwischen 17 Spiele ohne Sieg. Foto: Mika Volkmann/Getty Images
Gisdol und Co. sind inzwischen 17 Spiele ohne Sieg. Foto: Mika Volkmann/Getty Images

Die Länderspielpause kommt für Timo Horn zu einem günstigen Zeitpunkt. Der Torhüter hat die Chance, sich von einer Hüftverletzung aus der Partie bei Werder Bremen zu erholen. Dort holte der 1.FC Köln ein 1:1, das die Lage nur unwesentlich verbesserte.

Die Sieglos-Serie hielt an, erneut kassierten die Geißböcke einen Rückschlag vom Strafstoßpunkt. Längst diskutiert die sprunghafte Kölner Medienlandschaft denkbare Ultimaten für Trainer Markus Gisdol, obwohl der erst vor der Saison bis 2023 verlängert hatte. Horn sieht die Arbeit des Chefcoachs nicht als Grund für die Misere der Domstädter. "Es liegt nicht am Trainer. Wir sind als Mannschaft gefordert, etwas zurückzugeben", so der Schlussmann bei RTL Nitro.

"Bin nicht erst seit gestern dabei"

Trotz des weiterhin ausbleibenden Erfolgserlebnisses sei die Stimmung beim 1.FC Köln positiv, berichtet Horn aus der Kabine. "Wir versuchen, als Mannschaft noch enger zusammenzurücken." Zuletzt hatte sich der selbst in arge Kritik geratene Keeper wieder als Rückhalt präsentiert. Den Glauben an sich selbst habe er nie verloren, so das Eigengewächs. "Ich bin nicht seit gestern dabei. Ich habe gute Zeiten beim FC erlebt, aber auch schlechte. Ich habe bald 300 Spiele gemacht und da lernt man mit der Zeit, mit Kritik umzugehen." Horn hatte zum Saisonstart gleich mehrfach gepatzt und hat ohnehin bei den Fans in Köln einen bisweilen schweren Stand.

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Lars Pollmann  
10.11.2020