US-Amerikaner ist Schalkes heißestes Eisen

Holt Hertha McKennie für unter 20 Millionen Euro?

McKennie könnte schon bald in der Hauptstadt spielen. Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images
McKennie könnte schon bald in der Hauptstadt spielen. Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Schalke 04 dürfte in nicht allzu ferner Zukunft Lebewohl zu Weston McKennie sagen. Der Mittelfeldmann steht bei vielen Klubs hoch im Kurs und könnte dem S04 dringend benötigte Einnahmen bescheren. Hertha BSC weiß um die Lage des Bundesliga-Konkurrenten und wittert ein gutes Geschäft.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, versucht die Alte Dame derzeit, den Preis zu drücken. Dem Vernehmen nach ruft Schalke weiterhin 25 Millionen Euro für den US-Amerikaner auf. Der Hauptstadtklub glaubt demnach aber daran, den Spieler für 18 oder 19 Millionen unter Vertrag nehmen zu können. Das Kalkül der Berliner ist schnell erklärt: Sie wissen, dass die Königsblauen eine Ablöse-Einnahme brauchen, um die eigene Kaderplanung voran zu treiben.

Konkurrenz abgeschreckt

Sofern McKennie nur zur Hertha wollen würde, wären Michael Preetz und Co. in der idealen Verhandlungsposition. Tatsächlich soll Hertha bei McKennie die Konkurrenz ausgestochen haben, berichtet das Boulevardblatt. Dafür spreche neben einer ordentlichen sportlichen Perspektive vor allem das Gehalt, das die Berliner dem 21-Jährigen bieten sollen. Interessenten aus England, etwa der FC Southampton, sollen angesichts der Zahlen abgewunken haben, die Hertha auf den Tisch legt.

Einigung dank Boni?

Allerdings würde McKennie demnach nicht die Gehaltshygiene aus den Fugen bringen: Mehr als die bisherigen Top-Verdiener, zu denen Krzystof Piatek und Lucas Tousart gehören sollen, würde er demnach nicht kassieren. Das Boulevardblatt rechnet mit einer Einigung, bei der womöglich erfolgsabhängige Nachzahlungen die Differenz bei der Ablöse für beide Seiten auf zufriedenstellende Weise überbrücken könnten.

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Lars Pollmann  
11.08.2020