3:3 nach 2:0-Führung

Hofmann: "Wir waren wieder zu leichtsinnig"

Jonas Hofmann war nach dem Remis in Freiburg ratlos. Foto: Getty Images.
Jonas Hofmann war nach dem Remis in Freiburg ratlos. Foto: Getty Images.

Borussia Mönchengladbach hat erneut eine Führung verspielt, ist diesmal aber mit einem blauen Auge davongekommen. Dennoch war Jonas Hofmann mit dem Remis beim SC Freiburg alles andere als zufrieden.

Bereits nach 13 Minuten führte Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg mit 2:0, ausschlaggebend dafür waren ein Elfmetertor von Ramy Bensebaini (3.) und ein Konter, an dessen Ende Breel Embolo mustergültig traf (13.). Wie bei der 2:3-Niederlage in Stuttgart am 25. Spieltag nahmen die Fohlen den Vorsprung mit in die Kabine, fanden nach dem Seitenwechsel aber keine Antwort auf die Reaktion des Gegners: Erst verkürze Vincenzo Grifo per Elfmeter auf 1:2 (49.), dann durfte Christian Günter aus der zweiten Reihe ins lange Eck treffen (61.) und Philipp Lienhart brachte Freiburg bei einem Eckball in Führung (80.).

Hofmann: "Müssen überglücklich sein"

Bis kurz vor Spielende verzeichnete Gladbach keinen Torschuss in der zweiten Halbzeit, in der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte Lars Stindl plötzlich aber das 3:3. Der Jubel der Fans fiel angesichts des Spielverlaufs verhalten aus, auch Jonas Hofmann wirkte am Sky-Mikrofon frustriert: "Wir machen vieles richtig in der ersten Halbzeit, unser Plan ist durchgegangen. In der zweiten Halbzeit waren wir wieder zu leichtsinnig, haben wieder ein Standardtor bekommen. Wir müssen über den Punkt überglücklich sein." Erneut macht sich Ratlosigkeit am Niederrhein breit, weshalb es nach Saisonende einer Aufarbeitung bedarf. 

Florian Bajus  
23.04.2022