Gladbachs Spätzünder

Hofmann: "Nominierung für die Nationalmannschaft i-Tüpfelchen der Karriere"

Mit 28 Jahren steht Hofmann vor seinem DFB-Debüt.
Mit 28 Jahren steht Hofmann vor seinem DFB-Debüt. Foto: Getty

Durch starke Leistungen im Fohlen-Dress hat sich Mittelfeldspieler Jonas Hofmann in den Fokus von DFB-Coach Joachim Löw gespielt. Den 28-Jährigen erwartet sein Debüt in der Nationalmannschaft.

Für drei Länderspiele gegen die Türkei (Mittwoch/Test), in der Ukraine (Samstag/Nations League) und gegen die Schweiz (Nations League) am darauffolgenden Dienstag wurde Borussia Mönchengladbachs Jonas Hofmann nominiert.

Zwischen dem Anruf von Bundestrainer Joachim Löw und dem Derbysieg am Samstag gegen den 1. FC Köln (3:1) verging nicht viel Zeit. "Die Nominierung für die Nationalmannschaft ist für jeden Fußballer ein i-Tüpfelchen der Karriere", erklärte der erfahrene Bundesliga-Profi, der mit 28 Jahren als Spätzünder vor seinem Debüt in der Nationalmannschaft steht, gegenüber dem kicker

Laufwunder Hofmann: "Nie mein Ziel, eine bestimmte Kilometerzahl zu absolvieren"

Mit Hofmann bekommt Löw einen wahren Fighter und Sprinter! Die Qualitäten des Mittelfeldspielers spiegeln sich vor allem in dessen Laufstärke: Kaum eine Partie absolviert er unter zwölf Kilometer. "Es ist nie mein Ziel, eine bestimmte Kilometerzahl zu absolvieren. Aber ich nehme einfach gern aktiv am Spiel teil, bin deshalb so viel in Bewegung. Darum liegt mir auch unser Pressing-System mit dem aggressiven Anlaufen sehr gut, das ist einfach mein Ding!", sagte der Profi von Borussia Mönchengladbach in Bezug auf seine Spielweise der Bild.

Ob Hofmann gleich am Mittwoch gegen die Türkei zum Debüt kommt? Gut möglich, zumal etliche Bayern-Spieler aufgrund der hohen Belastung geschont werden sollen.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
05.10.2020