"Wir haben einiges vor mit Borussia"

Hofmann ambitioniert: Mehr Tore, weniger Verletzungen

Hofmann will regelmäßiger jubeln. Foto: WOLFGANG RATTAY/POOL/AFP via Getty Images
Hofmann will regelmäßiger jubeln. Foto: WOLFGANG RATTAY/POOL/AFP via Getty Images

Borussia Mönchengladbach befindet sich noch bis Sonntag im Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Saison. Die Fohlen wollen an den starken Endspurt der abgelaufenen Runde anknüpfen, dank dessen sie es in die Champions League geschafft haben. Jonas Hofmann hat auch persönlich große Ambitionen.

"Ich will möglichst viele Spiele gewinnen. Ich habe mir vorgenommen, mit mehr Torbeteiligungen dazu beizutragen. Ich hätte in der vergangenen Saison das eine oder andere Tor mehr machen müssen, das weiß ich, und daran arbeite ich jetzt", schreibt der Mittelfeldmann in einer Kolumne für die Rheinische Post. Der 28-Jährige steuerte in 24 Einsätzen in der Bundesliga acht Torbeteiligungen bei. Drei Tore bei den drei Siegen zum Saisonende waren beim Erreichen der Königsklasse schon ungeheuer wertvoll, doch Hofmann will noch mehr.

"Endlich mal eine komplette Saison"

"Die Grundlage von allem ist, gesund zu bleiben. Ich will möglichst kein Spiel verpassen wegen Verletzungen und endlich mal eine komplette Saison haben, in der ich nicht länger ausfalle", schreibt der frühere U21-Nationalspieler. Der Mittelfeldmann hat in seiner Karriere noch nie 2000 Minuten in einer Bundesliga-Saison gesammelt, verpasste also stets mehr als ein Drittel der möglichen Spielzeit mit Verletzungen oder als Ersatzspieler. In der neuen Saison wolle er deshalb genau auf seinen Körper hören und "im richtigen Moment auch mal kürzer treten".

"Wir haben einiges vor"

Immerhin steht für Gladbach ein Mammut-Programm an, dabei will die Elf diesmal auch in den Pokalwettbewerben überzeugen. Die stellten in der vergangenen Saison noch einen Makel dar. "Wir haben einiges vor mit Borussia. Wir wollen in der Bundesliga wieder oben dabei sein und international für Furore sorgen", formuliert Hofmann forsch. Trainer Marco Rose trichtert dieses Selbstbewusstsein immer wieder ein. "Wir üben Gewinnen-wollen auch im Training", sagt Hofmann. 

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Lars Pollmann  
22.08.2020