Nur ein 1:1 gegen Union

Hoffnungsschimmer Thuram allein konnte Gladbach nicht zum Sieg verhelfen

Gladbachs Marcus Thuram (l.) im Zweikampf mit Unions Christopher Lenz.
Gladbachs Marcus Thuram (l.) im Zweikampf mit Unions Christopher Lenz. (Foto: imago)

Marcus Thuram war nicht nur ein Rückkehrer in die Startformation bei Borussia Mönchengladbach, sondern auch ein Hoffnungsschimmer im Angriff. Gegen Union Berlin (1:1) reichte es dennoch nur für einen Punkt.

Es sind wohl gemischte Gefühle gewesen, die Thuram am gestrigen Samstag begleitet haben. "Ich bin glücklich, wieder auf dem Platz zu sein bei meinen Mannschaftskameraden", sagte der Franzose laut Vereinsseite nach seinem Comeback in der Startelf. Zuvor fiel "Tikus" wegen einer Sprunggelenksverletzung aus, die er sich zum Ende der Vorsaison holte. Beim Saisonstart gegen Borussia Dortmund (0:3) wurde der 23-Jährige eingewechselt, da stand es allerdings bereits 0:2 gegen die Fohlen.

"Haben alles gegeben"

Zusammen mit Sturmpartner Alassane Plea sollte Thuram gestern gegen die Berliner neues Feuer in der Offensive entfachen. "Die Fans sind zurück im Stadion und haben eine gute Leistung vor allem von den beiden Rückkehrern, von Lasso und von mir, erwartet", sprach Thuram, der den einzigen Treffer von Borussia Mönchengladbach erzielt hatte. Seiner Meinung nach hat er den Erwartungen standgehalten. "Wir haben alles gegeben, aber leider ist am Ende nur ein Unentschieden dabei herumgekommen." Gegen den 1. FC Köln muss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) mehr kommen. "Es ist ein Derby. Wir wollen mit der richtigen Einstellung in dieses Spiel gehen, um ein top Spiel zu machen und das Spiel zu gewinnen."

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Tom Jacob  
27.09.2020