Nach 1:3-Niederlage

Hoeneß will TSG nicht mit "Spitzenmannschaften wie Frankfurt" vergleichen

TSG-Trainer Sebastien Hoeneß fand nach der 1:3-Niederlage gegen Frankfurt deutliche Worte. Foto: Imago

Die TSG Hoffenheim erlebte gegen Eintracht Frankfurt eine bittere 1:3-Heimniederlage. Trainer Sebastien Hoeneß sah aber auch einiges, was Hoffnung für die nächsten Wochen macht.

Aus der PreZero Arena in Sinsheim berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Es warten extrem intensive Wochen auf die TSG Hoffenheim. Durch die Doppelbelastung unter anderem auch vier Spiele innerhalb von zwölf Tagen. Die 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt soll dabei sogar als Mutmacher dienen. Auf Nachfrage von fussball.news erklärte TSG-Trainer Sebastien Hoeneß, was er Positives aus dem Spiel mitnimmt: "Bei allem Ärger, den ich absolut verspüre über die Niederlage, sehe ich nicht, dass es eine Niederlage hätte werden müssen. Ich sehe zwei Leistungen (Anm. d. Red.: Wie in der Vorwoche beim FC Bayern), die recht stabil sind. Ich sehe Möglichkeiten, Spiele anders zu gestalten. Das nehmen wir mit."

Eintracht "über weite Strecken aus dem Spiel genommen"

Die Eintracht sei aktuell aber auch ohnehin nicht der Gegner auf Augenhöhe: "Wir brauchen uns nicht mit Spitzenmannschaften wie Frankfurt vergleichen. Das macht überhaupt keinen Sinn." Hoeneß könnte aktuell nicht aus dem Vollen schöpfen, "aber wir wissen auch, dass wir besser agieren können. Trotzdem hatten wir die Möglichkeit gegen Bayern München, das Spiel auf unsere Seite zu lenken und auch die Eintracht, die Mannschaft der Stunde, haben wir über weite Strecken ganz gut aus dem Spiel genommen." Dennoch forderte Hoeneß in allen Belangen mehr Kaltschnäuzigkeit für mehr Punkte: "Wir brauchen einfach die Effektivität einer Spitzenmannschaft!" 

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Benjamin Heinrich  
08.02.2021