Überangebot?

"Kann nur Ärger geben": Hoeneß rät DFB-Mittelfeld "gar nicht zu diskutieren"

Joshua Kimmich (m.) mit Leon Goretzka (r.) und Emre Can (l.). Foto: Imago

Bundestrainer Joachim Löw hat im DFB-Team im zentralen Mittelfeld die Qual der Wahl. Diverse Topspieler streiten sich um wenige Plätze. Für TV-Experte und Ex-Manager Uli Hoeneß sollte dieses Fass bei Deutschland aber gar nicht erst aufgemacht werden.

Joshua Kimmich, Leon Goretzka (beide Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Toni Kroos (Real Madrid), Emre Can (Borussia Dortmund) und Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach) - sechs Spieler streiten sich in der deutschen Nationalmannschaft um zwei, maximal drei Plätze. Muss Joshua Kimmich vom FC Bayern München deshalb bei der Europameisterschaft wieder als Rechtsverteidiger ran? "Ich würde dringend raten, dieses Thema jetzt gar nicht zu diskutieren. Die Medien gar nicht zu animieren. Das kann nur Ärger geben", sagte Uli Hoeneß, ehemaliger Bayern-Manager, auf RTL.

Problemzonen im DFB-Team liegen woanders

Der TV-Experte warnte regelrecht davor, das Thema überzubewerten: "Dann ist Toni Kroos sauer oder der oder jener. Dann kommt Thomas Müller auch noch ins Gespräch." Das Mittelfeld im DFB-Team als Pulverfass vor der EM? Mitnichten, eher ein Luxusproblem. "Die Problemzonen dieser Mannschaft liegen hinten oder auf der Nummer neun. Das Mittelfeld würde ich jetzt gar nicht diskutieren", so Hoeneß deshalb weiter. Gut möglich, dass die Problemzone hinten rechts aber durch Joshua Kimmich, einem Mann aus dem Mittelfeld, gelöst wird. 

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Benjamin Heinrich  
29.03.2021

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