Vertragsgespräche ziehen sich hin

Hoeneß ledert: "Alaba hat einen geldgierigen Piranha als Berater"

Alaba hält die Bayern in Atem. Foto: Matt Childs/Pool via Getty Images
Alaba hält die Bayern in Atem. Foto: Matt Childs/Pool via Getty Images

Nach dem Gewinn der Champions League sind beim FC Bayern Personalfragen in den Vordergrund gerückt. Der Abschied von Thiago Alcantara ist dabei ebenso weiterhin in der Schwebe wie die Verlängerung von David Alaba. Uli Hoeneß poltert gegen dessen Berater Pini Zahavi.

"Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Der Vater, den ich sehr mag, lässt sich von ihm sehr beeinflussen", ledert der Ehrenpräsident am Sonntag im Sport1-Doppelpass. Zuletzt hatten Medienberichte nahegelegt, Zahavi fordere für Alaba ein Salär von 25 Millionen Euro pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von fünf Spielzeiten. Die Vertragsgespräche sind laut Hoeneß nur eine Frage des Geldes.

"Ist ja schon beim besten Verein der Welt"

"Ich hoffe, dass David am Ende der ist, der sich durchsetzt. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt, wo soll er hin?", fragt der langjährige Patron des FC Bayern rhetorisch in die Runde. Der 28-jährige Abwehrspieler soll dem Vernehmen nach allenfalls mit einem Wechsel nach Spanien liebäugeln, wo ihn derzeit aber weder der FC Barcelona, noch Real Madrid bezahlen könnten. "Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass er bleibt", bekräftigt Hoeneß. Ob sein Ausfall gegenüber Zahavi dazu beiträgt, sei dahingestellt.

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Lars Pollmann  
13.09.2020