Bayern-Ehrenpräsident

Hoeneß erinnert: Vertragsverlängerung dank Kantersieg

Hoeneß fror auf der Bank des SC Freiburg. Foto: Imago
Hoeneß fror auf der Bank des SC Freiburg. Foto: Imago

Uli Hoeneß hat sich 2019 aus dem Tagesgeschäft beim FC Bayern zurückgezogen. Wie kaum ein Zweiter hatte der 69-Jährige zuvor über Jahrzehnte die Geschicke des Rekordmeisters gelenkt. Naturgemäß kam es dabei auch zu einigen kuriosen Geschichten. Exemplarisch erinnert der Ex-Profi, wie Thomas Linke zu einer Vertragsverlängerung kam.

"Wir haben mal in Freiburg gespielt. Da haben wir im Bus Schafkopf gespielt, mit Jens Jeremies, der Hasan Salihamidzic auch. Hinter uns saß der Thomas Linke. Ihm wollten wir keinen Vertrag mehr geben", so Hoeneß gegenüber dem Radiosender Bayern 1 (Zitat via Bild-Zeitung). Jeremies und andere Spieler setzten sich aber für den Abwehrmann ein und plagten den damaligen Manager des Rekordmeisters so lange, bis ihm eine Idee kam.

"Drei Tore Unterschied" für neuen Vertrag

"Dann habe ich gesagt: 'Komm, wir machen einen Deal: Wenn wir mit drei Toren Unterschied in Freiburg gewinnen, kriegt der Linke einen neuen Vertrag'", erinnert Hoeneß. Das Kalkül zahlte sich aus: "Wir haben 7:0 gewonnen und der Linke hat seinen neuen Vertrag bekommen." Tatsächlich dürfte Hoeneß von einem Vorgang im Dezember 2003 sprechen, als der FC Bayern in Freiburg 'nur' mit 6:0 gewann. Wenige Wochen später verkündete der Klub die Vertragsverlängerung mit Linke, der beim Champions-League-Triumph im Jahr 2001 den entscheidenden Elfmeter versenkt hatte.

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Lars Pollmann  
14.09.2021