Zugänge nicht in Sicht

Hitzlsperger: "Können nicht ohne Weiteres investieren"

Laut Thomas Hitzlsperger kann der VfB Stuttgart auf dem Transfermarkt nicht investieren. Foto: Getty Images.
Laut Thomas Hitzlsperger kann der VfB Stuttgart auf dem Transfermarkt nicht investieren. Foto: Getty Images.

Am liebsten würde der VfB Stuttgart womöglich noch den einen oder anderen Spieler verpflichten. Allerdings fehlen den Schwaben die dazu nötigen Mittel.

"Ich will für den Januar nichts ausschließen – aber es ist leider nicht so, dass wir aus dem Vollen schöpfen und ohne Weiteres investieren können", sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. Abhilfe könnte die Unterstützung eines Investoren schaffen, allerdings wägen die Verantwortlichen des VfB Stuttgart akribisch ab, welche Zusammenarbeit sinnhaft erscheint: "Wir müssen sehr genau prüfen, was für den VfB Sinn langfristig Sinn ergibt, und dürfen nicht nur sagen, wir nehmen das schnelle Geld, koste es, was es wolle. Sonst tut man den Verantwortlichen, die nach uns kommen, möglicherweise keinen Gefallen."

VfB sehnt sich nach "möglichst viel Geld"

Auch deshalb sei nicht damit zu rechnen, dass Neuverpflichtungen ohne vorausgehende Spielerverkäufe zu stemmen sind: "Wir alle hätten es gerne, wenn möglichst bald möglichst viel Geld reinkäme. Es müssen aber Vorstand, Verein und Ankerinvestor mit dem neuen Partner einverstanden sein." Ohnehin ist Hitzlsperger überzeugt, dass der Klassenerhalt in dieser Saison gelingt - vorausgesetzt, "dass wir weniger vom Verletzungspech gebeutelt werden und möglichst alle Spieler Topform erreichen. Wir sind gewarnt und starten auf Platz 16. Das macht etwas mit den Spielern und allen Beteiligten", wurde der 39-Jährige deutlich.

Florian Bajus  
08.01.2022