Machtkampf um Präsidentschaftsamt

Hitzlsperger-Bewerbung wird von Anwaltskanzlei geprüft

Hitzlsperger will Präsident werden beim VfB Stuttgart.
Hitzlsperger will Präsident werden beim VfB Stuttgart. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Vorstandschef Thomas Hitzlsperger kandidiert für das Präsidentschaftsamt beim VfB Stuttgart und liefert sich einen Machtkampf mit dem derzeitigen Präsidenten Claus Vogt. Wie der Bundesligist bekannt gibt, wird Hitzlspergers Bewerbung nun rechtlich geprüft.

Die Präsidentschaftswahl beim VfB Stuttgart sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Wie der Aufsteiger auf seiner Website am Donnerstag kommunizierte, werde der Vereinsbeirat die Bewerbung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger von einer "renommierten Anwaltskanzlei" prüfen. Die Kanzlei wurde dafür beauftragt, "die rechtlichen Gegebenheiten der Bewerbung von Thomas Hitzlsperger in Bezug auf unsere Satzung, das Aktien- und Gesellschaftsrecht, die DFL-Vorgaben und etwaige Interessenskonflikte zu überprüfen", lautete es in der offiziellen Mitteilung.

Bewerbung wirft offenbar Fragen auf

Ob der 38-Jährige gleichzeitig die Posten als Vorstand und Präsident beim VfB Stuttgart ausführen könne, wurde zuletzt angezweifelt. Ebenso sei unklar, ob der deutsche Meister von 2007 alle in der Satzung vorgeschriebenen Bedingungen für das Amt erfülle. Wolf-Dietrich Erhard, Vorsitzender des Vereinsbeirats, teilte unterdessen noch mit, dass den beiden Bewerben nahegelegt wurde, "bis zur Nominierungsentscheidung durch den Vereinsbeirat in dieser Thematik keine öffentlichen Auftritte und weiteren Stellungnahmen zu geben."

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Adrian Kuehnel  
07.01.2021