Konstanz auf der Bank

Hitzlsperger beschreibt "neue Qualität für den VfB"

Hitzlsperger hat den VfB Ende März verlassen. Foto: Getty Images
Hitzlsperger hat den VfB Ende März verlassen. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart spielt am Samstag im Südschlager der Bundesliga beim FC Bayern. Ob die Schwaben ausgerechnet beim Rekordmeister den ersten Saisonsieg feiern, muss wohl als fraglich gelten. Thomas Hitzlsperger rechnet aber mit einer Spielzeit, die weniger dramatisch endet als die vorherige.

Bekanntlich rettete sich Stuttgart im Mai in der letzten Minute des 34. Spieltags vor der Relegation. Heuer traut der Ex-Boss dem VfB ein Finish im gesicherten Mittelfeld zu, wie er gegenüber der Mediengruppe Münchner Merkur tz erklärt. "Ich glaube daran, weil ich ausreichend Qualität sehe. Und weil inzwischen auch eine Kontinuität auf der Trainer-Position herrscht, die vieles vereinfacht", so Hitzlsperger. "Das ist eine neue Qualität für den VfB Stuttgart."

Matarazzo bald drei Jahre im Amt

Pellegrino Matarazzo wird im Dezember drei Jahre im Amt sein, der US-Amerikaner wackelte auch in der Vorsaison zu keinem Zeitpunkt sonderlich stark. "Die Statistiken bezüglich Trainerentlassungen führte der VfB lange Zeit an. Das verändert sich jetzt", freut sich Hitzlsperger. Das sei auch von hoher Bedeutung dafür, dass der Klub dem Anspruch gerecht werden kann, seine eigenen Talente auszubilden und so eine kontinuierliche Entwicklung zu bestreiten.

"Der Verein ist nach wie vor groß, aber ..."

Grundsätzlich sieht Hitzlsperger, der seine Posten als Sportchef und Vorstandsvorsitzender in Stuttgart Ende März abgegeben hat, seinen Ex-Klub nicht da, wo er eigentlich hingehöre. "Der Verein ist nach wie vor groß. Aber man hat in der wichtigen Phase, als national und international immer mehr Geld an die besten Klubs verteilt wurde, keinen Erfolg gehabt." Gerade durch die Abstiege in den Jahren 2016 und '19 habe sich ein Rückstand aufgetan, den der VfB Stuttgart nicht allzu schnell aufholen könne.

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Lars Pollmann  
10.09.2022