"Für eine hohe Summe"

Hitzlsperger befürchtet Verkauf eines Top-Spielers

Hitzlsperger spricht über die VfB-Finanzen.
Hitzlsperger spricht über die VfB-Finanzen. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Die Corona-Krise und die finanziellen Folgen machen dem VfB Stuttgart zu schaffen. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger schließt sogar nicht aus, einen Top-Spieler verkaufen zu müssen.

"Wir verzeichnen seit Beginn der Pandemie 80 Millionen Euro an Umsatzverlust", erklärte der neue Finanzvorstand des VfB Stuttgart, Thomas Ignatzi, im Interview mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Vor diesem Hintergrund muss sich der Bundesligist laut Thomas Hitzlsperger im kommenden Sommer Gedanken machen, "ob einer unserer Top-Spieler für eine hohe Transfersumme abgegeben werden muss".

Entwicklung der Pandemie wird verfolgt

Wie der 39 Jahre alten Ex-Profi ausführt, sei dies aber abhängig davon, wie sich die Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen weiter entwickeln. "Wenn die pandemische Lage sich verbessert und die Arena voll ist, verringert das die Gefahr, dass wir sportlich Substanz verlieren", so Hitzlsperger. Bereits im Sommer 2021 erzielte der VfB hohe Transfererlöse: Stürmer Nicolas González wurde für 23,5 Millionen Euro an den AC Florenz verkauft sowie Torwart Gregor Kobel für 15 Millionen Euro an Borussia Dortmund.

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Adrian Kuehnel  
20.11.2021