Schweizer verdrängte Landsmann auf die Bank

Hitz über Verhältnis zu Bürki: "Passt kein Blatt dazwischen"

Hitz und Bürki pflegen weiter ein enges Verhältnis. Foto: Imago
Hitz und Bürki pflegen weiter ein enges Verhältnis. Foto: Imago

Borussia Dortmund trifft am morgigen Dienstagabend im Viertelfinale der Champions League auf Manchester City. Es ist vermutlich das größte Spiel in der bisherigen Karriere von Marwin Hitz, der beim BVB seit einigen Wochen Stammkeeper ist. Zu seinem Konkurrenten Roman Bürki pflegt er dennoch ein enges Verhältnis.

"Da passt kein Blatt dazwischen", so Hitz gegenüber dem Schweizer Boulevardblatt Blick. "Klar ist der eine Goalie, der nicht spielt, darüber nicht glücklich. Das war ich auch nicht, wenn ich nach ein paar Partien mal wieder den Kasten räumen musste." Die private Freundschaft der beiden Anwärter auf den Posten beim BVB leide darunter aber nicht. Wie Bürki konkret mit seiner Rolle als Reservist umgehe, mag Hitz dabei aber nicht einschätzen. 

"Erlebe Bürki eigentlich nicht anders als sonst"

"Ich erlebe ihn eigentlich nicht anders als sonst, vor allem in der täglichen Arbeit. Wir trainieren gut und pushen uns gegenseitig", erklärt der Ex-Nationalspieler. Grundsätzlich hat Trainer Edin Terzic einen offenen Konkurrenzkampf ausgerufen, es gilt aber als unwahrscheinlich, dass es in der laufenden Saison nochmal zu einem Wechsel zwischen den Pfosten kommt. In der kommenden Spielzeit könnte der Klub mit einer Verpflichtung Fakten schaffen, wobei unklar ist, welche Priorität die Torhüter-Position in den Planungen tatsächlich genießt.

"Ich kann es steuern im Tor zu bleiben"

Hitz zeigt sich betont entspannt, wenn es um das Thema möglicher neuer Konkurrenten geht. "Es ist doch schön, wenn sich viele Goalies melden, dass sie gerne für Borussia Dortmund spielen würden. Das ist ein Zeichen, dass ich im richtigen Verein bin. Ich muss meine Leistung bringen, dann kann ich es steuern im Tor zu bleiben." Der 33-Jährige verlängerte Ende Februar seinen Vertrag bis 2023. Sollt ein neuer Torhüter kommen, dürfte demzufolge eher Bürki zum Verkauf stehen.

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Lars Pollmann  
05.04.2021

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