Ex-Eintrachtler

Hinteregger nach Karriereende Klubpräsident in Österreich

Hinteregger ist jetzt Präsident eines Wiener Drittligisten. Foto: Getty Images
Hinteregger ist jetzt Präsident eines Wiener Drittligisten. Foto: Getty Images

Martin Hinteregger hat im Sommer seine aktive Profifußballlaufbahn beendet und frönt seither einigen Leidenschaften. Der Österreicher betätigt sich als Hobby-Kicker, fliegt Hubschrauber und ist gastronomisch tätig. Jetzt kommt ein weiteres Feld hinzu: Der Kult-Profi von Eintracht Frankfurt ist jetzt auch Klubpräsident.

Ab sofort fungiert der Ex-Nationalspieler als Präsident des Drittligisten SC Wiener Viktoria, wie der Verein am Donnerstag bekannt gegeben hat. Der Klub aus der Hauptstadt möchte sich professioneller aufstellen und setzt dabei unter anderem auf die repräsentativen Fähigkeiten von Hinteregger. Er ist dabei nicht die erste ÖFB-Größe, die sich im Gemeindebezirk Meidling die Ehre gibt. Cheftrainer der ersten Mannschaft der Viktoria ist kein geringerer als Toni Polster.

 

"Superhappy, dass ich mitwirken kann"

Hinteregger hat sich dabei für das Engagement vom Komiker Christopher Seiler begeistern lassen, der den Klub seit Jahren finanziell unterstützt und nun als Markenbotschafter einsteigt. "Dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht. Nach dem Anruf von 'Seili' war mir klar, dass hier etwas Besonderes entstehen kann. Ich bin superhappy, dass ich mitwirken kann", zitiert das Portal OE24 den früheren Abwehr-Haudegen und Publikumsliebling der Eintracht.

"Das Soziale und Miteinander wird hoch gelebt"

"In den nächsten Jahren ist hier noch Einiges am entstehen. Das Soziale und Miteinander wird hoch gelebt, für das stehe ich auch. Deswegen habe ich die Aufgabe hier auch angenommen. Mit Toni Polster als Trainer ist das besonders spannend", so Hinteregger weiter. Der Klub soll aber bescheiden bleiben und drängt nicht etwa auf Biegen und Brechen in höhere Gefilde. Es geht laut 'Hinti' darum, sich in der Regionalliga "in den nächsten ein bis zwei Jahren vorne zu etablieren". Fußballerisch aktiv bleibt der 30-Jährige aber wohl weiter bei seinem Heimatverein SGA Sirnitz in Kärnten.

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Lars Pollmann  
15.09.2022