Eintracht auf CL-Kurs

Hinteregger mahnt: "Noch haben wir gar nichts erreicht!"

Martin Hinteregger warnt vor früher Selbstzufriedenheit bei der Eintracht. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt befindet sich nach 26 Spieltagen in der Bundesliga auf dem vierten Platz, der eine Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. Abwehrchef Martin Hinteregger schärfte nun noch einmal die Sinne und will kein Deja-vu erleben. 

Vor zwei Jahren schnupperte Eintracht Frankfurt schon einmal an der Champions League. "Drei Spieltage vor Schluss lagen wir ebenfalls auf Rang vier und sind am Ende auf Platz sieben abgerutscht", erinnerte sich Frankfurts Verteidiger Martin Hinteregger im Interview mit der Kleinen Zeitung und warnte mit Blick auf jene Saison: "Noch haben wir gar nichts erreicht. Noch sind acht Runden zu spielen. Der ständige Blick auf die Tabelle ist gefährlich." Dort stehen die Hessen auf Rang vier, treffen nach der Länderspielpause auswärts auf Borussia Dortmund. Ein Sieg beim BVB wäre gleichbedeutend mit einem Sieben-Punkte-Vorsprung vor den Schwarz-Gelben, die auf dem fünften Rang liegen.

Hinteregger bald wieder fit?

Mit Blick auf die Konstellationen in der Top 6 der Bundesliga sagte der 28-Jährige: "Es wird verdammt schwierig und ein harter Kampf." Der österreichische Abwehrchef, der aktuell mit einer Faszienverletzung fehlt und sich einer Untersuchung in München unterzog, sieht in der Königsklasse einen "Riesentraum", doch den ganz großen Druck verspüren die Frankfurter nicht, weil die Fans der Hessen "selbst ein Conference League-Spiel in Bulgarien oder Litauen zu einem Champions League-Ereignis" machen würden. Die Elf von Trainer Adi Hütter hat diesmal allerdings einen großen Vorteil: Ohne Europa League und DFB-Pokal kann sie sich voll und ganz auf die Bundesliga und somit auch auf die Mission Champions League konzentrieren. 

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Benjamin Heinrich  
26.03.2021

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