Eintracht-Verteidiger

Reservist Hinteregger? Krösche: "Sind eine Leistungsgesellschaft"

Martin Hinteregger (l.) im Zweikampf mit Thomas Müller vom FC Bayern. Foto: Getty Images

Auch bei der 2:3-Auswärtsniederlage gegen die TSG Hoffenheim saß Martin Hinteregger bei Eintracht Frankfurt 90 Minuten auf der Bank. Sportvorstand Markus Krösche richtete im Anschluss klare Worte an den Österreicher. 

Aus der PreZone Arena in Sinsheim berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Eintracht-Trainer Oliver Glasner wollte die Frage nach Bankdrücker Martin Hinteregger auf der Pressekonferenz nach dem 2:3 bei der TSG Hoffenheim nicht beantworten. Er wolle lieber über die Akteure reden, die gespielt haben. Sportvorstand Markus Krösche hingegen erklärte nach dem Spiel auf Nachfrage von fussball.news: "Letztendlich muss man sagen, haben es Hasebe, Tuta und N'Dicka in den letzten Wochen sehr, sehr gut gemacht. Das ist nun mal dann so, wir sind eine Leistungsgesellschaft." 

"Muss auf seine Möglichkeiten warten"

Der Stellenwert des 28-jährigen Österreichers habe sich bei Eintracht Frankfurt nicht grundlegend geändert: "Hinti ist natürlich ein wichtiger Spieler für uns. Jetzt hat er momentan die Situation, dass er nicht so oft spielt, aber das ist nicht dem geschuldet, dass er nicht so gut ist, sondern dem, dass die anderen es einfach gut gemacht haben. Er muss auf seine Möglichkeiten warten." In dieser Woche geht es für die Hessen am Donnerstag in der Europa League zu Fenerbahce Istanbul und am Sonntag in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen. Die Chance für Hinteregger?

Hinteregger "kein Trainingsweltmeister"

Klar ist, dass die Defensive der Frankfurter bei den drei Gegentoren in Hoffenheim nicht gut aussah, wobei den Treffern zuvor auch individuelle Fehler vorausgegangen waren und auch Glasner im Anschluss eine Kollektivschuld sah und nicht bei den drei Innenverteidigern. Hinteregger müsse sich laut Krösche nun "über das Training zeigen. Das ist die Aufgabe, die ein Spieler generell hat." Für den Innenverteidiger, dem sein Trainer zwischenzeitlich attestiert hat, "kein Trainingsweltmeister" zu sein, eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Die vielen Spiele in den kommenden zwei Wochen könnten womöglich das deutlich bessere Argument für Hinteregger sein. 

Benjamin Heinrich  
06.12.2021