Niederlage bei Bayer

Hinteregger: "Dortmund macht es uns jetzt extrem schwer"

Martin Hinteregger (r.) verlor mit der Eintracht bei Bayer Leverkusen und bangt um die Königsklasse. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt musste mit der 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen einen herben Dämpfer im Kampf um die Champions League hinnehmen. Abwehrchef Martin Hinteregger gestand nach der Partie, dass die derzeitige Situation mental äußerst herausfordert.

Verliert Eintracht Frankfurt auf den Zielgeraden der Saison noch die Nerven und damit auch die Qualifikation für die Champions League? Aus den vergangenen drei Spielen holte das Team von Trainer Adi Hütter nach dessen Bekanntgabe, den Verein nach der Saison zu Borussia Mönchengladbach zu verlassen, nur noch drei Punkte. "Natürlich war es vor ein paar Wochen noch so, dass wir in die Champions League kommen können, jetzt ist es umgeschwankt in das Gefühl, wir können sie auch verlieren. Das ist der Gedanke, der uns jetzt ein bisschen, ich will nicht sagen, belastet hat, mit dem wir aber besser umgehen müssen in den letzten drei Spielen", gestand Verteidiger Martin Hinteregger auf Sky.

"Noch in der besseren Position als Dortmund"

Dass Borussia Dortmund in diesem Zeitraum sechs Punkte aufgeholt hat, macht dabei zusätzlichen Druck: "Für uns war klar, dass Dortmund den Platz nicht so einfach aufgeben wird. Sie werden als reinhauen. Das machen sie auch, sie gewinnen ihre Spiele. Die machen uns es extrem schwer." Die Hoffnung aufgaben will der Österreicher aber auf keinen Fall: "Wir können auch nochmal zulegen und werden das die letzen drei Spiele auch machen. Wir sind noch in der besseren Position als Dortmund. Wir brauchen nur wieder den Gedanken, die Qualifikation gewinnen zu können." Noch hat die Eintracht es bei einem Punkt Vorsprung in der eigenen Hand, doch Borussia Dortmund lauert weiter auf die Chance, den Frankfurtern auf die letzten Meter den vierten Platz noch wegzunehmen.

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Benjamin Heinrich  
24.04.2021