SGE-Verteidiger

Hinteregger: "Schiedsrichter in der Bundesliga machen das gut"

Auch wenn SGE-Verteidiger Martin Hinteregger mal die Gelbe Karte sieht, hält er viel von den DFB-Schiedsrichtern. Foto: Imago

In Zeiten, in denen Schiedsrichterkritik quasi zu jedem Spieltag in der Bundesliga gehört, ergriff Martin Hinteregger, Verteidiger von Eintracht Frankfurt nun Partei für die Unparteiischen. 

Es sind bedeutsame Worte, die Martin Hinteregger nach dem 2:2-Unentschieden von Eintracht Frankfurt beim VfB Stuttgart auf Sky wählt, als er zur Leistung von Schiedsrichter Sascha Stegemann befragt wurde. "Für Schiedsrichter ist es nie leicht. Die haben auch einen richtig harten Job. Fünfzig-fünfzig-Entscheidungen werden manchmal so, manchmal so gegeben", nahm der Österreicher Stegemann in Schutz, obwohl dieser durchaus eine klare Linie in der Zweikampfbewertung vermissen ließ.

"Mal werden wir bevorzugt, mal die anderen"

Groß aufhalten wollte sich Hinteregger mit dem Schiedsrichter ohnehin nicht. "Das kommt in einer Saison zurück", weiß der 28-Jährige, dass sich jene Situationen im Laufe einer Runde ausgleichen. Entsprechend gelassen lautete sein Urteil zur Stegemann-Leistung: "Da kann man ihm keinen Vorwurf machen. Er muss die Entscheidung treffen. Mal werden wir bevorzugt, mal die anderen. Entweder regen die sich auf oder wir. Die Schiedsrichter in der Bundesliga machen das schon gut." Beeindruckende Worte des Innenverteidigers.

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Benjamin Heinrich  
08.11.2020